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  • Anstelle von 7.Se5 (was Schwarz nicht zu fürchten braucht, wie die obige Partie von Dinara Saduakassova überzeugend zeigt) kann Weiß auch 7.0-0 spielen. Dies tat (unter Zugumstellung) der serbische GM Nikola Sedla in der 8. Runde des Staufer-Open gegen den für den SV Hofheim in der Bundesliga spielenden GM Jan-Christian Schröder. Dieser wählte einen interessanten Aufmarschplan am Damenflügel mit 7.-Sc6 und späterem Tb8, a6 und b5, neuerte mit 10.-Sb3 und gewann in überzeugendem Stil. GM Sedlak, …

  • Damengambit (Karlsbader Struktur)

    Schroeder - - Eröffnungen

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    Über den Jahreswechsel wird jedes Jahr in Stockholm der Rilton-Cup ausgetragen - ein Turnier mit großer Tradition und sehr starker Besetzung. Sieger wurde diesmal der 27-jährige GM Tamir Nabaty aus Israel, der ein überragendes Turnier spielte - nach eigener Einschätzung sein bestes Turnier überhaupt. Eine absolute Glanzleistung war seine Partie aus der 7. Runde gegen den polnischen GM Gajewski, in der Nabaty die Vorzüge der schwarzen Seite in der Karlsbader Struktur demonstrierte: GM Gajewski, G…

  • Bobby Fischer

    Schroeder - - Schachhistorie

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    1958 war Bobby Fischer als 14-jähriger zum ersten Mal US-Meister geworden. Ein Jahr später, am 4. Januar 1959, gewann der 15-jährige Bobby mit einem Remis gegen Robert Byrne in der Schlußrunde seine zweite US-Meisterschaft. Dabei hatte er einen vollen Punkt auf seinen Hauptkonkurrenten Reshevsky. Johannes Fischer berichtet von diesem Turnier: Vor 60 Jahren: Bobby Fischer wird zum zweiten Mal US-Meister

  • In dem Buch The Ruy Lopez Revisited widmet der Autor Ivan Sokolov der Smyslow-Verteidigung 10 Seiten. Er behandelt dort nur die beiden weißen Hauptzüge 4.c3 und 4.d4. Nicht enthalten im Buch ist ein Zug, den viele Weißspieler - zumindest im Online-Blitz - als sofortige Reaktion auf jedes schwarze Königsfianchetto a tempo spielen: 4.h4. Dieser aggressive Zug bescherte Arkadij Naiditsch beim Bundesligakampf OSG Baden-Baden gegen SV Mülheim-Nord einen schnellen und spektakulären Sieg: GM Naiditsch,…

  • Londoner System

    Schroeder - - Eröffnungen

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    Elisabetz Pähtz hat eine 12-stündige DVD zum Londoner System herausgebracht: Elisabeth Pähtz: Das Londoner System In der aktuellen Sendung von Chessbase TV (die findet sich unter obigem Link) zeigt sie einige interessante Varianten von ihrer DVD.

  • 3 Wochen nach dem WM-Kampf wollte Levon Aronian endlich von Caruana wissen, was er gegen den kritischen Zug 11.Sd2 in petto hat. Der antwortete mit dem auf den ersten Blick wie ein grober Fehler aussehenden Zug 11.-d4!?, der ein Figurenopfer beinhaltet. Aronian, Levon (2765) - Caruana, Fabiano (2832)London Chess Classic, Finale der Grand Chess Tour, Spiel um Platz 3, 17.12.2018 1. Schnellschachpartie Zitat: „1. d4 Nf6 2. c4 e6 3. Nf3 d5 4. Nc3 Be7 5. Bf4 O-O 6. e3 c5 7. dxc5 Bxc5 8. Qc2 Nc6 9. R…

  • In der 7. Partie wich Carlsen mit 10.Sd2 (anstelle von 10.Td1) von der 1. Partie ab. Aber nach Caruanas Antwort 10.-Dd8 wurde sehr schnell klar, daß der Weltmeister wieder mit leeren Händen angetreten war. Wieder konnte er nicht den Hauch eines Vorteils nachweisen. Carlsen, Magnus (2835) - Caruana, Fabiano (2832) Schach-WM, 7. Runde, 18.11.2018 Zitat: „1. d4 Nf6 2. Nf3 d5 3. c4 e6 4. Nc3 Be7 5. Bf4 O-O 6. e3 c5 7. dxc5 Bxc5 8. Qc2 Nc6 9. a3 Qa5 10. Nd2 Qd8 11. Nb3 Bb6 12. Be2 Qe7 13. Bg5 dxc4 14…

  • abgelehntes Damengambit mit 5.Lf4

    Schroeder - - Eröffnungen

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    In der 2. Partie des WM-Kampfes zwischen Carlsen und Caruana kam das abgelehnte Damengambit mit 5.Lf4 aufs Brett. Caruana spielte anstelle des Hauptzuges 10.-Le7 überraschend 10.-Td8. Dieser Zug ist zwar schon seit der Partie Euwe - Kupper aus dem Jahr 1954 bekannt, wurde seitdem aber nur sehr selten gespielt, und so kam dieser Zug mit Sicherheit unerwartet für Carlsen. In dieser Situation reagierte der Weltmeister risikoavers und ließ mit 11.Le2 sofort die Luft raus aus der Partie. Damit war kl…

  • Tiebreak Carlsen hat mit seiner Matchstrategie, die er in den letzten Inverviews ja schon hat durchblicken lassen, vollen Erfolg. Das Resultat ist ein müheloses 3 : 0 in den Rapidpartien. Herzlichen Glückwunsch an den alten und neuen Weltmeister! Carlsen, Magnus (2835) - Caruana, Fabiano (2832) Schach-WM, Stichkampf, 1. Rapidpartie, 28.11.2018 Zitat: „1. c4 e5 2. Nc3 Nf6 3. g3 Bb4 4. e4 O-O 5. Nge2 c6 6. Bg2 a6 7. O-O b5 8. d4 d69. a3 Bxc3 10. Nxc3 bxc4 11. dxe5 dxe5 12. Na4 Be6 13. Qxd8 Rxd8 14…

  • In der Pressekonferenz gab Carlsen folgende Erklärung für sein - für viele überraschendes - Remisangebot: "Jeder konnte sehen, dass ich nicht unbedingt das Maximum herausholen wollte, ich wollte einfach nur eine völllig sichere Stellung, in der ich ein bisschen Druck ausüben kann. Wäre ich nicht mit Remis zufrieden gewesen, hätte ich die Partie anders angelegt." Wesley So und Ervin l'Ami untersuchen, ob und wo Carlsen hätte gewinnen können: Schach-WM Partie 12: Konnte Carlsen gewinnen?

  • Videozusammenfassung von Daniel King direkt vom Spielort in London - mit Ausschnitten aus der Pressekonferenz: Carlsen vs Caruana: Daniel King über Partie 12

  • 12. Partie Die Partie beginnt vielversprechend: wieder Sweshnikov mit 7.Sd5. Carlsen antwortet diesmal mit dem anderen Hauptzug 8.-Se7 (anstelle von 8.-Sb8 in den beiden Vorgängerpartien). Es ergibt sich eine inhaltsreiche komplizierte Stellung, in der beide Seiten auf unterschiedliche Seiten rochieren. Carlsen besitzt um den 30. Zug herum eine leicht bessere Stellung und die bessere Zeit, so daß er ohne großes Risiko hätte auf Gewinn spielen können. Aber zur Überraschung aller bietet er mit sei…

  • 11. Partie Nach 1.d4, 1.c4, 1.e4, 1.d4 und 1.c4 ist 1.e4 die logische Fortsetzung der Folge - und tatsächlich folgt Carlsen diesem Muster. Diesmal kommt aber keine exotische Nebenvariante (4.Sd3), sondern eine der Hauptvarianten der Russischen Verteidigung (5.Sc3) aufs Brett. Wie in seinen bisherigen Weißpartien ist Carlsen auch heute schlecht vorbereitet und wird von Caruanas 10.-c5 überrascht. Erwartungsgemäß meidet er in dieser Situation die kritischen Fortsetzungen (z.B. 12.Lg5) und forciert…

  • Festungen im Endspiel

    Schroeder - - Endspiele

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    Magnus Carlsen glaubt bekanntlich nicht an Festungen, wie er in Interviews sagte. Bei der 6. WM-Partie dürfte er aber erleichtert darüber gewesen sein, daß sie hin und wieder doch existieren. Carlsen hat nur einen Bauern gegen eine Leichtfigur, aber die schwarzen Figuren müssen den Vormarsch des weißen h-Bauern verhindern und sind so in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Carlsen, Magnus (2835) - Caruana, Fabiano (2832) WM-Kampf 6. Partie, 16.11.2018 Stellung nach dem 64. Zug von Schwarz Zit…

  • 10. Partie Die 8. Partie, in der er den offenen Siz aufs Brett gebracht und sich zum erstenmal einen nennenswerten Vorteil mit Weiß erarbeiten konnte, hat Caruana offenbar auf den Geschmack gebracht. Auch heute stand dieselbe Variante zur Diskussion, und wieder war ordentlich Dampf auf dem Kessel. Caruana wich mit 12.b4 von der Vorgängerpartie ab. Es entstand eine wilde Partie mit beiderseitigen Chancen, die sogar ein ungewohntes Lob von dem ansonsten sehr kritischen Co-Kommentator Alexander Gri…

  • 9. Partie Carlsen kehrt zu 1.c4 zurück, und die Spieler wiederholen den Drachen mit vertauschten Farben aus der 3. Partie bis zum 8. Zug. Dann weicht Carlsen mit 9.Lg5 ab, kann damit aber wiederum keinen Vorteil erreichen. Eine ausgeglichene Stellung mündet schließlich in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, das nach 56 Zügen Remis gegeben wird. Carlsen, Magnus (2835) - Caruana, Fabiano (2832) Schach-WM, 21.11.2018 Zitat: „1. c4 e5 2. Nc3 Nf6 3. Nf3 Nc6 4. g3 d5 5. cxd5 Nxd5 6. Bg2 Bc5 7…

  • Spieler Capablanca, José Raúl

    Schroeder - - Schachhistorie

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    Heute jährt sich Capablancas Geburtstag zum 130. Mal. Anlaß für Andre Schulz für einen schönen Artikel:Jose Raul Capablanca zum 130. Geburtstag

  • 8. Partie Nachdem er Carlsen in allen drei bisherigen Weißpartien in der Rossolimo-Variante abgefragt und keine Schwächen gefunden hat, greift Caruana heute zum erstenmal zur Königsklasse der Schacheröffnungen - dem offenen Sizilianer. Carlsen spielt die Sweshnikov-Variante, und Caruana entscheidet sich für das Abspiel mit 7.Sd5, das zu strategisch scharfem Spiel mit Bauernmehrheiten auf verschiedenen Flügeln (Weiß am Damenflügel, Schwarz am Königsflügel) führt. Am Bedenkzeitverbrauch ist erkenn…

  • Robert Hübner, einst selbst WM-Kandidat, sagt in seiner Zwischenbetrachtung zur Weltmeisterschaft: Zitat: „Der eigentliche Wettkampf ist nun auf fünf Partien geschrumpft. Der Druck auf die Spieler wächst stetig. Sollte es einmal in einer Partie einen Gewinner geben, hat der Unterlegene nur noch wenig Gelegenheit, den Ausgleich herbeizuführen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die angesammelte Spannung in einer der nächsten Partien eine Entladung findet.“ Ich halte es für mindestens so wahrschein…

  • Als Spieler weiß ich durch meine Notation genau, wann ich eine Zeitkontrolle geschafft habe und wann eine Remisreklamation (3fache Stellungswiederholung oder 50 Züge) möglich ist. Ohne Mitschrift würde ich hier im Dunkeln tappen. Es ist also schon allein im eigenen Interesse der Spieler mitzuschreiben.