Kurzer Hinweis an meine Gegner

    • Kurzer Hinweis an meine Gegner

      Hallo zusammen,

      ich bin jetzt vielleicht etwas dünnhäutig, aber ich finde es unverschämt, wenn man sich nicht die Mühe macht vernünftig im Chat schreibt.
      Gar nichts schreiben, ist für mich OK, wer nichts sagen will soll sich auf's Schachspielen konzentrieren.
      Aber "dfs", "gg", etc. finde ich einfach unverschämt.
      Es geht zwei Sekunden "Danke für's Spiel" oder "tolles Spiel" zu schreiben. Wer sich diese Zeit nicht nimmt hat meiner Meinung nach kein Benehmen und wird künftig von mir ignoriert.

      Die ersten beiden sind jetzt drauf.

      Mir reicht's.

      Grüße Daniel
    • Sorry, @ Daniel ,mich gehts ja nichts an , aber ist das nicht ein Fall für eine Pn? ?(
      ... ein dfs finde ich dann doch noch besser , als kein Kommentar! 8) , aber ich blitze auch viel und kenne mich inder Schreibweise bei Tunierspielen nicht mehr aus! :)
      Hurra,Hurra ....die Rostocker sind da! :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ostseepower ()

    • Leider hat es sich so eingebürgert, dass heutzutage alles super schnell gehen muss und wenn man auch nur eine Sekunde länger zögert, muss man fürchten, dass der Gegner schon gar nicht mehr am Brett ist und somit den Glückwunsch oder das "Danke für's Spiel" schon gar nicht mehr mitbekommt. Auf der andere Seite: Wer es so eilig hat, nach der Partie sofort abzuhauen, um den tut es mir dann auch nicht Leid, wenn er meinen Abschiedsgruß nicht mehr liest.
      Deshalb von mir Daumen hoch für den Beitrag, auch wenn ich selbst diesbezüglich etwas toleranter bin. Gehört einfach zum höflichen Benehmen.
      Luke, ich bin dein Glitzer-Vampir!
    • Du weißt zwar sehr wohl, was Abkürzungen wie "dfs" oder "gg" meinen, findest Deine höflichen Gegner aber "unverschämt", weil sie die Worte nicht für Dich ausschreiben? Wer Abkürzungen verwendet, habe "kein Benehmen"? Besser sei, gar nichts zu schreiben, weder "hi", noch "hallo", noch "Guten Tag"? Und wer Dir lediglich Abkürzungen von "Danke für's Spiel" oder "Gut gespielt" sendet, wird von dir tatsächlich im Gegenzug "künftig ignoriert"?

      Du liebe Güte. Das finde ich nicht nur dünnhäutig, dfuchs, und auch weder "old-fashioned" noch konservativ, sondern kleinkariert, anmaßend und intolerant. Und dass ein Dank oder Lob abgekürzt weniger freundlich sein soll als gar nichts zu sagen, ist blanker Unfug. Ignorier, wen Du willst. Aber du bist nicht besser als die unhöflichsten Spieler in der Arena, wenn du glaubst, wegen solcher Lappalien Gegner kritisieren oder maßregeln zu müssen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SWB ()

    • @SWB
      Dann nenn doch mal einen vernünftigen Grund, warum man so etwas abkürzen sollte.
      Natürlich kommt es höflicher rüber, wenn es ausgeschrieben ist. Ob mein Gegner grinst oder weint, während er mir was schreibt, kann ich nicht sehen. Ich sehe nur, ob er sich die Mühe macht, seinen Glückwunsch (oder das "Danke für's Spiel") auszuschreiben oder ob er 2-3 Buchstaben hinklatscht und dann sofort vom Brett verschwindet. Wer auch nur ein bisschen versucht, sich in andere hineinzuversetzen, dürfte das ohne Weiteres einsehen.
      (Nochmal: Es geht um die Wirkung des Geschriebenen, denn alles andere ist im Internet belanglos.)
      Luke, ich bin dein Glitzer-Vampir!
    • Naja Maikel, nenn mir einen vernünftigen Grund, warum man das ausschreiben sollte ?
      Eine Abkürzung ist nicht automatisch eine Form des "Dahinklatschens", sondern eine virtuell etablierte Form des Austausches - insbesondere bei der jüngeren Generation.
      Für mich zählt in erster Linie der Inhalt einer Botschaft und nicht die Form.Ob nun einer DFS, Thx oder "Vielen lieben Dank für die wundervolle Partie" schreibt: Wenn sich jemand bedankt, weiß ich dies zu schätzen.
      Ich brauche da weder ein paar Buchstaben mehr, noch erwarte ich vom Gegner ein längeres Verweilen am Brett.
      Ergo: die Wirkung des Geschriebenen bleibt wohl Ansichtssache
    • @Maikel

      Einen vernünftigen Grund, warum man so etwas abkürzen sollte? Um, wie heutzutage und seit vielen Jahren auch unter höchst zivilsisierten Menschen üblich, den "Chat", der ja kein Briefroman ist, sondern verbale Kommunikation schriftlich nachzubilden versucht, auf Sprechgeschwindigkeit zu bringen. Nicht um aus Unhöflichkeit Zeit zu sparen, sondern um aus Höflichkeit schnell genug auf den Punkt zu kommen. Alleine deshalb haben die Menschen solche Kürzel entwickelt: um komplexe Inhalte im Chat so knapp und schnell vermitteln zu können, dass Rede und Gegenrede in akzeptabler Zeit möglich sind. Und Emoticons sind auch keineswegs der Untergang des Abendlandes, sondern sollen in einem "Chat" die Emotionen versinnbildlichen, die in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht durch Mimik transportiert würden.

      Wer die Sprache der Kürzel und Bilder nicht beherrscht, mag dieselben Inhalte aufwändig nach Sitte der Großväter transportieren, muss aber damit rechnen, dass ein Gesprächspartner meint, er sei beim Reden eingeschlafen.

      Die Wirkung des Geschriebenen bliebe Ansichtsache, behauptest Du? Das sehe ich anders. Die Wirkung des Geschriebenen kann, wenn Sender und Empfänger beide den Code beherrschen, kaum Ansichtssache sein. Und Kollege dfuchs beherrscht den Code ja zweifellos, weiß also zum Beispiel "dfs" als "Danke für's Spiel" zu verstehen. Warum er lieber an der bloßen Form einer solchen Botschaft herumkrittelt, statt ihren freundlichen Inhalt so zu nehmen, wie er gemeint ist und wie er ihn ja auch mühelos versteht ...

      Hier hat nicht der freundliche Sender ein Problem, sondern der unfreundliche Empfänger.
    • Hallo,

      für den den stark frequentierten Mainchat mag "dfs" und "gg" ausreichen, weil es dort so schnell zugehen kann, dass anderenfalls der ursprüngliche Zusammenhang nicht mehr erkennbar ist.

      Für den Dialog zwischen 2 Menschen,die gemeinsam Zeit miteinander verbracht haben,ist mir das auch zu wenig.Einfach, weil ich keine Maschine bin!
      Man muß nicht jeden neumodischen Kram mitmachen.

      In diesem Sinne Daumen hoch für Daniel und Maikel :thumbup: .

      Gruß
      dangerzone
    • Also mir ist es in meinen paar Partien schon ein paar mal passiert,
      dass ich mitten in der ein oder anderen Partie und auch direkt nach dem Partieende rausgeflogen bin.

      Zwar klappte das erneute Öffnen des Partiefensters, aber der/die Gegner/in
      war logischerweise dann nach dem Ende der Partie längst weg.

      Also nicht alle sind zwangsläufig unhöflich, mitunter hat das Ganze eben auch andere Ursachen
      und wer läuft dem/der Gegner/in schon hinterher, um sich bei solchen Ausfällen permanent zu erklären.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MisterNadeloehr ()

    • Jetzt will ich auch meinen Senf dazu geben:

      Ich persönlich halte nicht viel von "gw" "dfs" und so... Ich schreibe das also aus.
      Wenn jemand anderes das macht, dann ist das nicht so prickelnd - aber in der ohnehin flüchtigen und unverbindlichen Welt online auch nicht so dramatisch.
      In erster Linie bin ich dann doch zum Schach spielen hier.

      Neulich hatte ich einen Experten, der mich mit "ga" begrüßt hat.
      Auf die Rückfrage "ga?" kam die außerordentlich freundliche Erklärung: "waskanndasnurheißen" (sic!).
      Das war mir dann doch ein wenig zu doof - > dafür hab ich die Blacklist ja dann doch.
      Auf und ab und wir sind trotzdem hier...
    • @SWB:
      Ich empfinde es als unhöflich. Ich spiele auf mehreren Plattformen und nur auf er Schacharena schreibe ich überhaupt in den Chat, da Schach und Gequatsche meiner Meinung nach nur sehr rudimentär zusammenpassen. Ich habe aber akzeptiert, dass hier auf der Schacharena mehr Wert auf die soziale Komponente gelegt wird. Damit kann ich leben, das finde ich sogar manchmal schön.
      Wenn aber schon soziale Interaktion, dann bitte richtig und nicht so eine Kurzschrift.

      Wenn ich mich mit anderen Menschen im Schach unterhalte, dann sage ich am Ende ja auch nicht "gg" sonder etwas wie: "Viel Erfolg noch." oder "Das war eine tolle Partie." oder "Da hatte ich Glück."
      Wer das nicht mag kann gerne schweigen. Ist für mich OK und auch nicht unhöflich. Dann sind wir zum Schachspielen da und nicht zum Quatschen. Das mache ich täglich in fünf oder sechs Partien auf anderen Servern so.

      Da ich mein Verhalten hier aber eben ändere und damit unter Umständen sehr bald deutlich weniger Gegner haben werden, wollte ich das ankündigen.

      Auch sind Kürzel auf gar keinen Fall etwas, was die Kommunikation beschleunigt. Sie macht sie fehleranfälliger (vertipper machen eine Aussage aus zwei Buchstaben unlesbar eine aus 30 nicht unbedingt).
      Und wenn man vernünftig Tippen kann sind auch 30 Zeichen in ein wenigen Sekunden getippt und schneller ist der Chat auch nicht.

      Grüße Daniel
    • Guten Morgen dfuchs,



      als erstes möchte ich Dir gern sagen, dass Du nicht zu dünn heutig bist, nur weil Du hier was auf dem Herzen hast.

      Glaube mir, es gibt viele User/in den es bestimmt genau so ergeht wie Dir, mich beziehe ich da mit ein.

      Manchmal habe ich Spieler erlebt, wo der Gegner, es nicht mal schaffte sowas wie Hi, oder Hallo zu sagen, geschweige, auf eine gute Partie zu wünschen, einzugehen.



      Sind wir mal ehrlich, alles mit der virtuellen Welt zu entschuldigen, ist doch einfach nur sich alles einfach machen.

      Dachte immer, im Schach gerade hier , in dieser Denksport art, weiß man , wie man sich seinem Gegenüber zu verhalten hat.

      Leider kommt es aber sehr häufig vor, dass einige das so gar nicht wissen, für mich ist das ebenfalls ärgerlich und der Spieler hatte die einmalige Spielchance, danach geht es eben auf die Blackliste, dafür ist sie dann sehr dienlich.

      @dfuchs, es wird Pro und Kontra geben, egal zu welchen Themen hier geschrieben wird, auf manche lohnt es sich zu antworten, manche muss man einfach ignorieren.:-)






      Alles Gute sagt Märchenfee :P
    • Noch etwas zum Thema Abkürzungen und warum sie schlecht für die Kommunikation sind.

      Bei den Schulungen, an denen ich teilgenommen habe zum Thema Kommunikation und Didaktik war die Faustregel immer, dass man sich etwa vier mal so viel Zeit nehmen sollte eine persönliche Nachricht (E-Mail, SMS, etc.) zu verfassen, wie es dauert diese zu lesen.
      Ansonsten wird die Botschaft rasch missverstanden.

      Grüße Daniel
    • @dfuchs

      Daniel,

      der Inhalt zählt, denke ich. Indem ich Kurzschrift oder eine andere Sprache wähle, wird doch aus einer freundlichen Botschaft keine unfreundliche. Und dass Du erklärst, gar keine Botschaft sei besser als eine noch so freundliche in Kurzschrift, halte ich erst recht für falsch. Wäre nicht möglich, dass alle, die Dir etwas Freundliches in Kurzschrift sagen, netter als diejenigen sind, die trotz der geringen Mühe, die eine Höflichkeitsadresse macht, gar nichts sagen? Kein "Hallo", kein "Ciao", kein "dfs", "Danke", "gw" oder was auch immer? Zivilisierte menschliche Umgangsformen bestehen weit überwiegend aus Formeln, Signalen und Symbolen. Das war auch in der "guten alten Zeit" nicht anders. Als man noch zum Gruß an die Hutkrempe tippte, wäre alternativ auch das Heraustrompeten von Subjekt, Prädikat und Objekt möglich gewesen - aber Höflichkeit bedient sich nun mal seit jeher gerne knapper Formeln. Was aber nichts daran ändert, dass zu allen Zeiten das gänzliche Weglassen von Höflichkeit nichts anderes als unhöflich war.

      Der Kurzschrift und den knappen Formeln zu unterstellen, es mangele ihnen an Inhalt, nur weil sie kurz und knapp sind, erscheint mir unangemessen. Inhalt wird nicht durch die Form, sondern durch seine Aussage bestimmt. Und "dfs" hat kein Deut weniger und keine schlechtere Aussage als "Danke für's Spiel".

      Im Übrigen benutze ich beides, Kurzschrift wie auch, wenn Gesprächsinhalte mehr verlangen, ausformulierte Sätze. Und mit vielen Gegnern, mit denen ich im Lauf der Zeit mehr als eine Partie gespielt habe, sind jenseits der Höflichkeitsformeln Gespräche erst irgendwann nach mehreren Partien zustandegekommen. Mit Dir wäre das wahrscheinlich nicht möglich - Du hättest mich schon nach der ersten Partie für unwürdig befunden.

      Gruß Stefan
    • @dfuchs

      zuerst dachte ich ja, dass deine Kritik ein Scherz ist, aber du scheinst es ja ernst zu meinen.

      Ehrlich gesagt finde ich es auf anderen Plattformen eine Frechheit, wenn man nicht zumindest einen gratuliert. Das machst du im realen Schachleben doch auf.

      Also nur zum Verständnis.

      du sagt es ist höflicher, wenn einer vom Brett aufsteht die uhr anhält und das König umwirft um sofort zu gehen, als wenn jemand an dem Brett bleibt und die gratuliert in seiner Sprache gratuliert?