Wir coronieren

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      @din
      Ich möchte Dich gern in den Glauben lassen, daß nur Du mit seriösen Quellen argumentierst, meine Quellen sind reichhaltig und ja, Bild gehört dazu, danke aber dennoch für die Belehrung ,habe auf jeden Fall wieder was gelernt von Dir.:-)

      @ Manni5
      Deinen Beitrag möchte ich zustimmen , und auch der Herr Wieler hat meiner Meinung nichts falsches gesagt,
      Ich bin nur etwas erstaunt darüber, das die Grippe nun medial wieder so in den Vordergrund rückt, hatte gefühlt fast 2 Jahre nur was von Corona wahrgenommen.
      Na ich werde natürlich neugierig die kommende Zeit weiter verfolgen , hoffen wir doch alle, das sich unser Leben weiter normalisiert.
      Unabhängig davon werden uns wohl auch in den kommenden Jahren Infektionskrankheiten beschäftigen.


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      Halte das BILD-Video in seiner Verkürzung und den aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen für ganz schwach.
      Hatte schon gehofft, daß nach eineinhalb Jahren der Unterschied zwischen Grippe und Covid bezüglich sowohl der Letalität, als auch den Langzeitfolgen bereits klar sein sollte.

      Eine Grippewelle gab es im vorigen Jahr nicht - offensichtlich ein Abfallprodukt der Covid-Maßnahmen in allen Ländern.
      Was vielleicht weniger bekannt ist: es gibt - ich nehme an nicht nur in Österreich - eine task-force, die die Entwicklung einer Grippewelle sehr genau beobachtet. - Entwickelt sich nun eine Grippewelle in Europa, dann wird - je nach der Stärke - eine Info unter anderem an die KHs gegeben, weil in diesem Fall die Ressourcen bezüglich der Medikament, des Personals, etc. für den erwarteten Zeitraum erhöht werden.

      Nachfolgend der link für die Med.Uni. Wien bezüglich Grippe:

      virologie.meduniwien.ac.at/wis…aktuelle-saison-20212022/

      Wie man sieht - sieht man nichts :) - im Moment keine Grippeinfektionen.

      Und einer weiterer link - eher spekulativ - aber in der Aussage durchaus realistisch.

      wienerzeitung.at/nachrichten/c…lle-in-diesem-Winter.html

      Diese task-force existiert seit vielen Jahren, hat also mit Corona nichts zu tun und mit Angst verbreiten schon gar nicht. - Mir scheint eher, daß jene, die ständig von Angstmache schreiben eher dazu beitragen, weil sie offensichtlich auch über diese task-force nicht Bescheid wissen. - Das Festhalten von Tatsachen einer Med.Uni als Angstmache zu bezeichnen wäre auch dumm. - Wird ja auch hoffentlich niemand so benennen.

      Daß für den Winter erhöhte Infektionszahlen bei Covid zu erwarten sind, weil man mit geringeren Einschränkungen das Auslangen finden will, wird Realität sein.

      Dadurch ist aber auch eine Verbreitung einer Grippewelle sehr stark anzunehmen. - Zwar ist die Liegezeit bei starken Grippeinfektionen auf Normal- bzw. Intensivstationen kürzer, aber ein Zusammenfallen von Covid und Grippe kann für die KHs zu einem Problem werden.

      Hätte das BILD in einer entsprechenden Form präsentiert, wäre der Informationsgehalt für die Bürger ein wesentlich besserer gewesen, allerdings auch weniger *spektakulär*, weil daran absolut nichts spektakulär ist, sondern nur die Beschreibung, wie es ist.

      Wollte man bei Covid auf seine Lebenserfahrung zurückgreifen, dann wird man da ins Leere greifen, weil es kaum einen Lebenden gibt, der Erfahrung mit einer derartigen Pandemie hat. - Aber man hatte zumindest die Möglichkeit gehabt in den letzten eineinhalb Jahren dazuzulernen.

      Nachtrag:
      Inwieweit das RKI für mögliche inkorrekte Zahlen bei den Impfungen verantwortlich gemacht werden kann bzw. soll, kann ich nicht beurteilen. - Wenn Meldungen nicht ans RKI weitergegeben werden kann es ja nicht Zahlen erfinden. - Auch da sollten sich politische Parteien zurücknehmen: es ist nicht die Zeit um daraus politisches Kleingeld zu machen. - Die Folgen dieser *Bemühungen* sind in Regionen, wo so manche Partei eine merkwürdige Sicht auf Corona haben sehr deutlich an der Impfquote und den nachfolgenden Todeszahlen abzulesen. - Wie man auch der letzten Stimmenverteilung der Wahl ablesen kann. - Sowohl in D als auch in Ö.

      The post was edited 4 times, last by franzli ().

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      Ich glaube, es wird im nächsten Jahr um dieses Thema bald wieder so ruhig wie um alle möglichen anderen Themen, die bald keinen mehr interessieren.

      Wenn ein Atomkraftwerk expoldiert, dann haben wir eine gewisse Zeit eine Empörung in den Medien und bald sendet kein Sender mehr was zu Atomkraft.

      Wenn ein Megakonzern (bzw. sogar fast alle) wegen weltweitem, milliardemfachen Betrugs entlarvt wurde, dann haben wir eine gewisse Zeit eine Empörung in den Medien und bald sendet kein Sender mehr was zu Diesel.

      Wenn ein mutiger Mensch aufdeckt, dass ein Schattennetzwerk von nicht kontrollierbaren Gruppierungen mit staatlichem Auftrag alle Menschen überwacht und Wirtschaftsspionage mit Ansage betreibt, dann haben wir eine gewisse Zeit eine Empörung in den Medien und bald sendet kein Sender mehr was zu Snowden.

      Usw. usf.

      Wenn nächstes Jahr in Deutschland die Pandemie vorbei sein wird, dann hatten wir eine gewisse Zeit eine Empörung in den Medien und bald sendet kein Sender mehr was zu den Coronazahlen in anderen Ländern.


      So denke ich, wird's kommen. Ich denke, die Medien werden dann wieder zu ihren Standardthemen zurückkommen: Terror und Wirtschaftswachstum.
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      @din : Ich fürchte, daß Du da recht hast, weil das dem Verdrängungsmechanismus entspricht, der ja leider Standard ist.
      Wenn man tradierte Verhaltensweisen ändern müßte, dann zieht das schon eine Abwehrreaktion nach sich. - Nicht von ungefähr scheint es einen Zusammenhang zwischen der Ablehnung von Covid und der Klimaerwärmung zu geben. - Das ist halt so. - Was mich stört, das negiere ich :)
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      Die Vorschläge von FDP und Grünen, das RKI unabhängig vom Bundesgesundheitsministerium zu machen, sehen zunächst wie Kritik aus, bedeuten dann aber tatsächlich eine Stärkung des RKI.

      Vor allem nehme ich an, braucht das RKI mehr Geld oder zumindest die kurzfristige Möglichkeit hierzu:

      Zu Anfang des Jahres wurde kaum auf Alpha getestet, weil es nicht vorgesehen war. Da waren wir einfach blind. Großbritannien testete viel mehr, Deutschland war Mittelmaß (genau wie die Übrigen, wie Drosten sagte). Mit mehr Geld hätte man das beschleunigen und kurzfristig durch vorhandene Institute mehr Tests durchführen lassen können.

      Auch jetzt, zur Impfung, kamen Daten aus Umfragen erst spät. Die Umfragen gab es bereits seit Januar 2021. Beim letzten Mal wurden nur 1.005 Personen befragt. Z.B. für eine Aufschlüsselung nach Bundesländern reicht das nicht.
      - Gerade festgestellt: Das sagt der Bericht am Ende selber und gibt auch weitere Schwächen an.

      rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neua…df?__blob=publicationFile

      Da die Impfung zur Zeit das wichtigste Instrument gegen Corona ist, ist es doch kaum zu verstehen, dass wir eine derartige schlechte Datenlage haben ?!

      In UK gibt es eine große Corona-Studie der Nationalen Statistikbehörde zusammen mit der Uni Oxford, die vom Gesundheitsministerium unabhängig ist und teilweise, wie hier auch besprochen, auch andere Daten liefert.

      Und dieser Vorwurf geht vor allem gegen Bundes- und Landesgesundheitsministerien.
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      zunächst @Manni5: besten Dank für deine Rückmeldungen!

      :... und auf die erste Frage bzgl "„gain of function research“ (Forschung daran, wie man Viren für den Menschen gefährlicher machen kann)?"


      .... habe ich hier eine für mich sehr schlüssige Antwort gefunden:

      https://rumble.com/vlhkwe-irrefutable-evidence-that-sould-send-all-who-knowingly-cooperated-to-prison.html

      Fred Corbin, für mich der neue Eduard Snowden.... wobei ich noch unschlüssig bin, ob seine Aussage "... Covid19-Impfstoffe sind eine Biowaffe..." sich auf alle Covid-Vaksine bezieht oder 'nur' auf die mRNA-Vakzine...
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      "Von der EU finanziertes Projekt stärkt Reaktion auf COVID-19 in Ländern der Östlichen Partnerschaft

      Mithilfe einer Zuwendung der Europäischen Union (EU) in Höhe von 35 Mio. € wurden in sechs Ländern der Europäischen Re
      gion der WHO die Reaktion auf COVID-19 gestärkt und Menschenleben gerettet.

      Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren haben die Geldmittel dabei geholfen, fast 12 Mio. Einheiten persönlicher Schutzausrüstung, wie medizinische Masken, Schutzbrillen und Schutzkittel, und 4000 Einheiten biomedizinischer Ausrüstung, darunter Sauerstoffkonzentratoren und Beatmungsgeräte, an Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine zu liefern.

      Dank dieser Maßnahmen konnte die Infektionsprävention und -bekämpfung in 370 Gesundheitseinrichtungen verbessert und die Ausbildung von über 6000 Gesundheitsfachkräften und an vorderster Front tätigen anderweitigen Fachkräften im Kampf gegen COVID-19 unterstützt werden.

      Die Ressourcen haben zudem dazu beigetragen, den Anteil an stationär behandelten Patienten, die sich von einer COVID-19-Infektion erholen, zu steigern und die Infektionsraten unter Gesundheitsfachkräften zu verringern. [...]

      In Georgien nahmen die EU und die WHO Kontakt zu über 100 wichtigen Einflussnehmern aus der Zivilgesellschaft auf, darunter religiöse Führungspersönlichkeiten, in Altenheimen tätige Fachkräfte, Fernfahrer und Marktverkäufer, um sie in der Prävention von COVID-19 zu schulen.

      In der Republik Moldau wurden mit einer zweimonatigen Informationskampagne zur Bekämpfung der mit COVID-19 einhergehenden Stigmatisierung mehr als 1 Mio. Menschen erreicht.

      Bedienstete der WHO im Regionalbüro wie auch in den Länderbüros haben eng mit nationalen Partnerorganisationen, EU-Delegationen und anderen maßgeblichen Akteuren zusammengearbeitet, um ein widerstandsfähigeres Gesundheitswesen aufzubauen, und zwar durch die Aktualisierung nationaler Leitlinien zu Infektionskrankheiten, die Ausarbeitung von Notfallplänen für Krankenhäuser und den Aufbau einer logistischen Infrastrukur zur Ausweitung der Kapazitäten der Gesundheitssysteme für die Prävention und Entdeckung von, die Bereitschaftsplanung für und die Reaktion auf gesundheitliche Notlagen. [...]"

      --- euro.who.int/de/health-topics/…ern-partnership-countries
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      @jura

      Ach, das gibt's hundertfach. Behauptungen mit angeblichen Belegen, aber keine Details.
      Wer es glauben will, der glaubt es eben. Aber über eins muss man sich klar sein:
      Es ist kein Beweis, kein Beleg, nur eine Behauptung, ein "Glaube".

      Was Prof. Dr. Wiesendanger produzierte, war wesentlich handfester, und auch das wurde als möglich, aber nicht neu und nicht schlüssig bewertet.

      Ernsthafte Nachweise gehen anders, und Wissenschaft ist ungefähr 1000 mal fundierter und auch kritischer als diese Anhörung und diese Äußerung hier.

      Übrigens: sorry -- Eduard Snowden hatte eine ganz andere Klasse als dieser Fred Corbin.
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      @Levin

      In UK machen sie das und bisher schien es zu klappen.
      In UK sind mehr Leute geimpft als bei uns.
      Aber auch dort wird vor den Folgen von Herbst und Winter gewarnt und gesagt, dass man die Öffnung evtl. zurück nimmt.

      In den Niederlanden hat man es versucht und sehr schnell wieder zurück genommen;
      der Premierminister hat sich öffentlich entschuldigt.

      Die befürchtete Gefahr ist: Wenn alles geöffnet wird, füllen sich die Krankenhäuser schnell mit Ungeimpften.
      Nur jemand mit einem Stein als Herz würde sagen "selber schuld".
      Zudem würde das die Gesellschaft insgesamt schädigen, denn es müssten viele normale OPs verschoben werden, wie schon gehabt, und vermutlich würden die KHs so voll werden, dass sie niemanden mehr aufnehmen können.

      Klingt nach Panikmache, kann man aber mit dem bekannten R-Wert von Delta, den vermuteten Impfzahlen und den KH-Kapazitäten in Deutschland ziemlich einfach selber ausrechnen, wenn man sich das bisschen Mühe macht.

      Aber mit einem hast Du völlig Recht: Die Wissenschaft hat geliefert (die Impfung), jetzt sind Politik und Gesellschaft dran.

      Nachtrag zu UK: Habe noch mal nachgesehen zu meiner Aussage oben über UK: "bisher schien es zu klappen."
      Zur Zeit hat UK knapp das Doppelte an Covid-Todesfällen pro Woche wie Deutschland. Wenn man es auf die Bevölkerungsgröße umrechnet, sind es etwas mehr als das Doppelte. (Und diese Zahlen steigen langsam an.) Von daher erscheint mir die oft wiederholte Aussage "in UK klappt es" nun nicht mehr gerechtfertigt. Damit sieht das "Projekt Liberty" ganz anders aus.

      The post was edited 1 time, last by Manni5: Nachtrag zu UK ().

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      "Ein seltenes Kunststück: Material schützt sowohl vor biologischen als auch vor chemischen Bedrohungen

      Vielseitiges Gewebe ist auch gegen das Coronavirus wirksam

      Ein Forschungsteam der Northwestern University hat ein vielseitiges Verbundmaterial entwickelt, das sowohl biologische Bedrohungen wie das neuartige Coronavirus COVID-19 als auch chemische Bedrohungen, wie sie in der chemischen Kriegsführung eingesetzt werden, deaktivieren kann. Ein Material, das gegen beide Arten von Bedrohungen wirksam ist, ist selten.

      Das Material ist außerdem wiederverwendbar. Das vielversprechende Material könnte für Gesichtsmasken und andere Schutzkleidung verwendet werden. [...]"

      --- chemie.de/news/1173080/ein-sel…emischen-bedrohungen.html


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      Manni5 wrote:

      Die sächsische Krankenhausgesellschaft ist besorgt
      Die sächsische Landesregierung offensichtlich nicht.

      Um einmal ein realistisches Bild zu zeichnen

      Situation in den Krankenhäusern
      Die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen beschreibt die Anzahl, der ans Robert-Koch-Institut übermittelten Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Der Wert wurde in die Vorwarnstufe und in die Überlastungsstufe der neuen Verordnung eingearbeitet.
      • Die Vorwarnstufe gilt nun, wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens sieben liegt und 650 Betten auf der Normalstation oder wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens sieben liegt und 180 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.
      • Die Überlastungsstufe ist erreicht, wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens 12 liegt und 1.300 Betten auf der Normalstation oder wenn die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen bei mindestens 12 liegt und 420 Betten auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten belegt sind.
      • Nach den aktuellen Zahlen von heute beträgt der Wert
      • 2,76 respektive 232 Patienten auf Normalstationen und 97 auf Intensivstationen.
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      @Rohb

      Du hast das Zitat verkürzt; dadurch entsteht ein falscher Eindruck, es ginge hierbei um Zahlen.
      Die sächsische Krankenhausgesellschaft hat gesagt, sie sind besorgt wegen des Anstiegs und wegen der Dauerbelastung, der das Personal (bekanntlich, aber wohl von vielen nicht realisiert) seit Langem ausgesetzt ist.

      Mit "vor allem" hatte ich die Dauerbelastung betont, nicht die Zahlen.
      Danach kommst Du also mit Zahlen -- gehörst Du also auch zu denen,
      die ich in den Klammern beschrieben hatte, die diese Problematik nicht realisiert haben?
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      @Bademeister

      Das Video von Marcel Barz ist alt, bekannt und bereits in vielen Details als grob falsch widerlegt, siehe

      volksverpetzer.de/corona-fakte…pandemie-in-den-rohdaten/

      Was soll das Posten des Barz-Videos? Hältst Du das für richtig?

      Falls Du oder Corona-Zweifler Zweifel an der Existenz der Pandemie habt ...

      dann habt doch einfach mal den Mut
      (habt Ihr den? seid Ihr ernsthaft so interessiert, dass Ihr diesen Mini-Aufwand betreibt?),
      Eure lokalen "Götter in Weiß" zu fragen, was sie von der Lage halten --
      also einen Oberarzt Eures Krankenhauses.

      Aber anscheinend liegen all Chefärzte der Krankenhäuser nicht nur in Deutschland falsch, sondern in der ganzen EU, in UK und auch in Russland, in den USA, in China -- einheitlich in so vielen verschiedenen Ländern der Welt. Seltsam, was?

      Das ernsthafte Problem ist, dass es Leute gibt, die tatsächlich auf so etwas Verantwortungsloses hereinfallen und dann ihre Überraschung erleben oder die "Überraschung" weitergeben.
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      @Manni5

      Ich glaube wir tun gut daran uns Sorgen in ganz Deutschland zumachen , wenn es um die Zustände in den Krankenhäusern geht!
      Das Verhältnis Personal/ Patienten ist seit vielen Jahren sehr angespannt und Corona hat die Lage sicher im ganzen Land noch verschärft.
      Pauschal mit dem Finger immer wieder nur auf Sachsen zu zeigen empfinde ich persönlich nicht förderlich, ich
      möchte auf der anderen Seite Deine Werbung für die Impfung nicht verurteilen ;)
      @ dins Post 6224
      Deine Zustimmung zum Post gibt mir die Hoffnung, das wir als bald alle mal wieder runterkommen in diesem Thread :)
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      @Manni5

      • Mit "vor allem" hatte ich die Dauerbelastung betont, nicht die Zahlen.
        Danach kommst Du also mit Zahlen -- gehörst Du also auch zu denen,
        die ich in den Klammern beschrieben hatte, die diese Problematik nicht realisiert haben?
      Nein zu denen gehöre ich nicht, eher im Gegenteil. Ich finde, dass das Problem nicht Corona ist, sondern das Problem heisst Krankenhaus und der chronische Personalmangel. Die von mir genannten Zahlen, sollen genau das zeigen. Das kam sicher in meinem Beitrag nicht richtig rüber.

      Unterstützen kann ich was @ostseepower schrieb. Es ist nicht richtig immer auf Sachsen zu zeigen, während man z.B. nie etwas über die bedeutend schlechteren Zahlen von Bayern und Bremen liest.
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      "[...] BAG zu Minijob-Lohnanspruch bei Corona-Schließung: Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass eine Person mit einem Minijob keinen Lohnfortzahlungsanspruch hat, wenn sie aufgrund der pandemiebedingten behördlichen Schließungsanordnung nicht arbeiten kann. Bei Minijobs ist keine Kurzarbeit möglich, daher hatte die Klägerin Lohnfortzahlung gefordert. Das Bundesarbeitsgericht entschied nun aber, dass Arbeitgebende nicht das Risiko eines Arbeitsausfalls tragen, wenn zum Schutz der Bevölkerung durch behördliche Anordnung alle nicht für die Versorgung der Bevölkerung notwendigen Einrichtungen geschlossen würden. Dies stelle gerade kein im Betrieb angelegtes Betriebsrisiko dar, welches Arbeitgeber grundsätzlich zu tragen haben. Gerichte unterer Instanzen hatten überwiegend noch eine gegenteilige Auffassung vertreten. [...]"

      --- lto.de/recht/presseschau/p/pre…uchung-bmjv-angriff-demo/