Pinned Regeländerung zur neuen Saison bei Remis Partien

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      Hallo, meine Partie gegen Adlershofer in der 1.Liga wurde genullt. Sie ging remis aus, aber wir hatten noch keine 17 Züge. Das ist in diesem Fall nicht korrekt, da ich noch Adlershofer weder remis angeboten noch vereinbart hatten. Ich wollte weiterspielen, aber das Programm hat die Partie einfach beendet. Wir hatten eine Stellungswiederholung . Eure neue Regel sollte nur für vereinbarte Remisen gelten. Stell Dir vor, es wäre in einer Partie nach 14. Zügen zu Patt gekommen, wäre das auch genullt worden? Ich gehe davon aus, dass ihr die neue Regel dahingehend ändert. Gruß. Futur
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      Hallo @windus09,

      die von dir getroffene Regelung passt nicht zum Schach und wird in dieser Form sicher nicht in der Praxis durchgeführt.

      Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass beide Spieler von vorherein eine Stellungswiederholung anstreben. Die Vermeidung einer solchen Situation ist sicher dein Ziel. Lässt sich aber praktisch nicht umsetzen, ohne ungerecht zu handeln.

      Wenn man in eine Stellungswiederholung oder in ein Patt gezwungen wird, oder die Gelegenheit bekommt dies beim Gegner zu tun und das einem vorteilhaft erscheint, sollte das nicht bestraft werden. Manchmal rettet man auch seine kaputte Stellung in ein Remis durch Dauerschach.
      Es ist ein legitimes Element des Schachs. Soetwas sollte auch Anerkennung in Form von Punkten bekommen. Eine andere Regelung würde dem Schachsport nicht gerecht werden.
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      Die Regel ist auch bei Stellungswiederholung in meinen Augen nicht ungerecht. Jeder wird bei der ersten Stellungswiederholung auf diese hingewiesen und könnte sich da schon entsprechend einstellen.

      Wir reden hier eigentlich über die Anfangsphase des Spiels und ich kenne keine "normale" Partie wo man nach 17 Zügen ins Patt gezwungen wird.

      Es ist die erste Partie wo ich es so entschieden habe. Zum gleichen Zeitpunkt gab es in der 22. Saison schon 14 Remis Partien unter 17 Zügen in der Hinrunde!
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      In den Fide Regeln ist diese Option nicht enthalten, dass man Stellungswiederholungen in der Eröffnungsphase bestrafen darf. Sie lässt nur Optionen für das vereinbarte Remis (9.1.1).
      Du unterminierst ein reguläres Spielende.
      Stell dir vor, du glaubst, in den ersten Zügen eine Mattkombi zu sehen,opferst eine Figur und bemerkst ein Schlupfloch, rettest dich anschließend ins Dauerschach. Mit welchem Argument soll der Schiedsrichter beiden Spielern den halben Punkt verwehren? Warum sollten dein Gegner und du dafür bestraft werden, dass ihr verhindert gegeneinander zu verlieren.
      Wenn mein bester Zug eine Zugwiederholung ist, dann kann doch kein Schiedsrichter eingreifen und sagen, wähle einen anderen Zug, sonst verliert ihr beide. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Partiephase das passiert und wie oft im Turnier das vorkommt.
      Ich hoffe, ich konnte dir diesmal verdeutlichen, wie falsch diese Regelung wäre.

      The post was edited 2 times, last by Will_Nurlernen ().

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      Ich persönlich finde diese 17-Züge-Regel sehr eigenartig, als sie verkündet wurde war ich schon ein bisschen verwundert, aber letztendlich war es mir egal. Das damit Spiellaune geweckt wird stelle ich in Zweifel.
      Wenn in der vergangenen Saison 14 Partien vor dem 17.Zug beendet wurden hat es aber schlussendlich niemanden geschadet, weswegen soll mit einer neuen (ganz sicher nicht unumstrittenen Regel) wieder Unruhe erzeugt werden? Das das so kommen musste zeigt auch gleich der erste Fall.

      Ich fände es gut würde diese Regel wieder eingestampft werden, außer Unmut und Kopfschütteln wird sie nichts bewirken. Wenn ich mit meinem Kumpel Friedhelm-Otto nach 15 Zügen remisieren möchte und dafür bestraft werde ziehe ich halt den König noch 2x hin und her - bringt das was?

      The post was edited 1 time, last by Tuchti ().

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      Hallo "Remis-Geschädigte!"

      Als Mit-Betroffener (Partie gegen Futur, Remis nach 13 Zügen wg. Zugwiederholung) schlage ich vor, Ausnahmen zuzulassen. So oft wird es ja ohnehin nicht vorkommen, so dass eine Einzelfallprüfung nicht allzu viel Mühe machen würde.
      Außerdem: Gleiches Recht für Alle! Eine weitere Partie in Liga 1 endete nach 16 Zügen Remis, ohne dass die Punkteteilung gestrichen wurde...
      Vor ein paar Jahren gab es in Liga 2 regelrechte Remis-Absprachen, u.a. nach weniger als 10 Zügen. Ich finde, das ist qualitativ etwas anderes und sollte freiwillig erst gar nicht versucht werden.

      Gesunde Züge wünscht Adlershofer
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      Sorry, das ich mich jetzt erst wieder melde, aber ich musste ein paar Recherchen machen.

      @adlershofer
      Wir haben diese Regel ja nur eingeführt, weil von Saison zu Saison es immer mehr Remis Partien unter 17 Zügen wurden. In der letzten Saison waren es insgesamt 31 Partien ( @Tuchti in der Hinrunde waren es 14 Partien). Bis jetzt ist es nur die eine. Die andere Partie wurde in der Admin-Datenbank mit 17 Zügen ausgewiesen. Wahrscheinlich weil da ein Halbzug noch mit gezählt wurde.



      Ich gebe zu bei der Regeleinführung nicht an die Remis Möglichleiten wie Stellungswiederholung oder Patt gedacht zu haben. Ich werde mich mit meinen beiden anderen TLs beraten wie wir in solchen Ausnahmefällen entscheiden werden.

      Gruß windus09
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      Gambitspieler wrote:

      solche Regeln werden oft bei GM-Turnieren und Open bereits angewandt. Jedoch gilt dort das Remisverbot sogar bis Zug 30 oder noch länger.
      Das stimmt nicht @Gambitspieler. Es gibt kein Remisverbot. Wie ich schon weiter oben schrieb, lassen die Fide-Regeln nur bei vereinbartem Remis einen Spielraum für den Veranstalter.
      Das Recht auf Remisreklamation durch 3-fache Stellungswiederholung und das automatische Spielende durch Patt (bei der genannten Zugzahl praktisch irrelevant) bleiben unberührt.