Deutsche Schach-Online-Liga

    • DSOL 3. Runde

      Olaf Steffens berichtet in seinem karnevalistisch angehauchten Artikel DSOL (3): Daddeln, Schummeln, Opfern, Lüften unter anderem über den Kampf Kölner SK Dr. Lasker - SK Johanneum Eppendorf (2,5 : 1,5). Dort gibt es auch ein langes Interview mit meinem Mannschaftskameraden und Vizepräsidenten des Berliner Schachverbandes Paul Meyer-Dunker.
    • DSOL 4. Runde

      1. Liga Gruppe A
      Den Auftakt zur vierten Runde machte heute die Begegnung SK Bad Homburg - SK Ludwigshafen 2 : 2. Damit hat Ludwigshafen vorübergehend die Tabellenführung übernommen, kann aber im Laufe der Woche noch von drei Mannschaften (darunter Deizisau) überholt werden.
      Das Liga-Orakel sieht hier neben dem haushohen Favoriten Deizisau den SV Dinslaken als aussichtsreichsten Kandidaten im Kampf um die beiden zu vergebenden Viertelfinalplätze an.

      1. Liga Gruppe D
      Morgen spielt mein Team SK Johanneum Eppendorf bei Bayern München. Favorit in dieser Gruppe ist der SK Zehlendorf, der am Donnerstag den Hamburger SK zu Gast hat. Das Liga-Orakel prognostiziert hier den Einlauf SK Zehlendorf vor Kölner SK Dr. Lasker.

      Und am Freitag gibt es wieder die Liveshow mit Sebastian Siebrecht und einer Vielzahl von Begegnungen (u.a. Deizisau - Herzogenaurach in der 1. Liga Gruppe A) aus allen Ligen. ==> twitch.tv/schachdeutschlandtv

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    • Ja, das Orakel beobachte ich auch schon seit Jahren. Insgesamt ist das eine pfiffige Idee, aber es hat einen Schwachpunkt:

      Für die Berechnung der Gewinnwahrscheinlichkeiten in jedem einzelnen Match wird die Durchschnittselo der gemeldeten Kader der beiden Mannschaften herangezogen (im Realschach die ersten 12 Spieler des 16er Kaders). Und zwar immer die vom Saisonbeginn, unverändert für die ganze Saison. Wenn nun z.B. der an 1 gemeldete Spieler einer Mannschaft nie oder nur selten zum Einsatz kommt (solche Fälle gibt es oft), dann wird er trotzdem in die Durchschnittselo einbezogen, und die Chancen dieser Mannschaft werden dann vom Orakel systematisch überschätzt.

      Besser wäre es deshalb, wenn für jedes noch ausstehende Match die tatsächliche Durchschnittselo der beiden Mannschaften in den bisher gespielten Matches zugrundegelegt würde. Aber das geschieht nicht, weil das Orakel die Mannschaftsaufstellungen der bisher gespielten Kämpfe nicht zur Verfügung hat - so hat es mir der Webmaster des Orakels einmal geschrieben, als ich ihn auf diesen Schwachpunkt aufmerksam gemacht habe.

      Nichtsdestrotz - das Orakel macht ja nur Wahrscheinlichkeitsaussagen für den weiteren Saisonverlauf. Beispielsweise hat sich der gestrige Sieg von Bayern München gegen SK Johanneum Eppendorf in der 1. Liga Gruppe D so ausgewirkt, daß jetzt den Bayern eine 50,3%ige Wahrscheinlichkeit für das Erreichen des Viertelfinales zugebilligt wird. Der Kölner SK Dr. Lasker kommt laut Orakel jetzt noch auf 43%. Und mit solchen Wahrscheinlichkeitsaussagen kann man leben, auch wenn deren Berechnung an dem o.g. Schwachpunkt leidet.
    • 1. Liga Gruppe D
      SK Zehlendorf - Hamburger SK 2,5 : 1,5

      Der Hamburger SK ging in Führung durch einen von Luis Engel am Spitzenbrett energisch vorgetragenen Angriff.

      GM Engel, Luis (2553) - FM Sawlin, Leonid (2385)
      DSOL 1. Liga Gruppe D, 4. Runde, 25.2.21
      SK Zehlendorf - Hamburger SK, Brett 1



      Nach zwei Berliner Siegen durch Raphael Lagunow und Dr. Wolfram Heinig mußte die Partie am dritten Brett die Entscheidung bringen. Und hier hatte Robert Engel gegen GM Jakob Meister über lange Strecken eine klar vorteilhafte Stellung mit einem Mehrbauern. Letztlich rettete der Berliner GM aber das Remis und damit seiner Mannschaft den 2,5:1,5-Sieg.
    • DSOL 5. Runde

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      1. Liga Gruppe D
      SK Johanneum Eppendorf - SK Zehlendorf 2,5 : 1,5

      Die Berliner traten mit der "angedrohten" starken Aufstellung an (siehe dazu das Interview mit Paul Meyer-Dunker in DSOL (3): Daddeln, Schummeln, Opfern, Lüften) und brachten im Schnitt 250 Elo mehr auf die Waage als wir. Der Verlauf der Partien bestätigte aber dieses Kräfteverhältnis nicht. Im Gegenteil: Die Hamburger suchten an allen Brettern einen scharfen Kampf und setzten ihre Gegner von Beginn an unter Druck. Der Lohn für diese Bemühungen war schließlich ein verdientes 2,5 : 1,5.

      Ein netter Partieschluß ergab sich am vierten Brett:

      FM Malek, Daniel (2348) - Keyser, Philipp (2030)
      Weiß hat gerade mit 22.Sxc6? einen vergifteten Bauern geschlagen. Das wurde wie folgt bestraft:



      Matchwinner beim Stand von 1,5 : 1,5 war Paul Meyer-Dunker am zweiten Brett mit einem schön herausgespielten Sieg gegen IM Raphael Lagunow.


      Leider haben wir trotz dieses Sieges keine Chance mehr, in den Kampf um Platz 1 und 2 einzugreifen, dafür ist der Abstand zur Spitze schon zu groß. Zehlendorf, Köln und München werden die zwei Viertelfinalplätze unter sich ausmachen. Eine Vorentscheidung könnte morgen fallen beim Kampf Kölner SK Dr. Lasker - Bayern München.

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      Andre Schulz berichtet über 3 Kinder-Teams, die an der DSOL teilnehmen. Nebenbei erfahren wir auch etwas über die Geographie des Rheinlandes und seine "schäl Sick": DSOL: Aufgepaßt, Kinder!

      ... und hier über den Eisenbahner Sportverein Rot-Weiß Göttingen: Starke Züge in Göttingen


      Olaf Steffens berichtet in der gewohnt amüsanten Art über das Geschehen der 4. Runde: DSOL: Die nette Liga!. Erstaunlicherweise hat Friedrich Schiller schon vor 200 Jahren die DSOL vorhergesehen:


      Friedrich Schiller zur DSOL – aktueller denn je!



      Hier wendet sich der Gast mit Grausen.
      (nach Niederlagen im Auswärtsspiel)

      Es kann der Frömmste nicht Remisen spielen, wenn‘s seinem Mannschaftsführer nicht gefällt.
      (wenn es mal knapp wird im Match)

      Wehe, wenn sie losgelassen!
      (Schiller nimmt den Mouseslip vorweg)

      Der Starke ist am Mächtigsten daheim.
      (über das Online-Schach im Allgemeinen)