Fehleranfälliges Spiel

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    • Fehleranfälliges Spiel

      Der Unterschied zwischen Meister und Amateur ist eigentlich nicht so gross,denke ich.Doch den Meister zeichnet seine Genauigkeit aus. Vom Wissen her gibt es wirklich gut informierte Spieler,die von der Elozahl her schwächer sind,aber ihr Wissen nicht aufs Brett bringen.Nicht nur aus "Denkfaulheit"sondern aus "Kultivierter Ungenauigkeit".Da ist blitzen auch nicht sehr förderlich.Die Streubreite an Fehlern ist im unteren Bereich enorm und wird immer weniger,je höher es auf der Elopyramide nach oben geht.Nun ,wieso schreib ich so gescheit,wenn ich so um die 1500 herumkrebse?(Angstbeisser-mein Accountname).Weil ich auf der Suche bin.Auf der Suche,wie ich mein Potential aufs Brett bringe.Ich müsste vom Können her so um die 1800 haben.Und das geht glaub ich vielen so.Sie schlagen von Zeit zu Zeit wirklich starke Gegner,und wissen nicht warum.Warum ist das nicht immer so?Eben ,weil die akribische Genauigkeit meistens fehlt.So meine Diagnose,die eines Unwissenden. 8o
    • Ja- sehe ich im Prinzip ähnlich.

      Ein GM sammelt einfach mehr Erfahrung im Laufe der Jahre.
      Auch ein GM (so 2400-2500) ist schlagbar, aber eben nicht konstant.
      Der Vorteil dieser Leute ist, dass sie im Jahr 20-30 Turniere spielen und ein "normaler" Spieler 1-2, wenn überhaupt.
      Diese GMs können es sich lesiten, ein Turnier nach schlechtem Start zu verlassen und ein anderes zu spielen.
      Das kann der "Normalo" nicht. Wenn es blöd läuft, war´s das für dieses Jahr.
      Die Unterschiede an sich zwischen GMs mittlerer Klasse und guten Turnierspielern ist stark geschrumpft.

      Frage ist : will man ein solches "Vagabundenleben" führen und von der Hand (Preisgeld) in den Mund leben.

      Ich will es nicht !
    • Zerberus wrote:

      Ein GM sammelt einfach mehr Erfahrung im Laufe der Jahre. ............
      ein GM trainiert zig stunden täglich, hat im idealfall etliche partien im kopf abgespeichert,
      hat ein hervorragendes theoriewissen und und und... ist also mit einem "schachspieler" hier
      auf der arena, oder auch in irgendwelchen vereinen, auf keinen fall auch nur ansatzweise zu
      vergleichen...

      diese spieler "sehen" tatsächlich schon das brett anders als der null-acht-fuffzehn-spieler, sie
      haben ein ganz anderes verständnis vom spiel, also da liegen welten zwischen "schachspieler"
      und den "meistern"...
      gruß

      Intschu_tschuna
    • NumquamRetro wrote:

      Das heißt: Die Unfähigkeit in einer Stresssituation hundert Prozent des Leistungspotential abzurufen.
      mir scheint, dass deine antworten immer weiter vom thema ("fehleranfälliges spiel") welches du vorgeben hast abrückst.
      meine frage an dich war:

      was meinst du mit wissen?

      deine antworten waren dazu nicht erhellend. du führst ständig neues vokabular ein, ohne die vorigen termini hinreichend geklärt zu haben ("streubreite an fehlern", (meintest du varianz ? worauf fußt diese?) "angelernt", (nie gehört), "stresssituationen" (ist schach stress? oder ab wann ist es stress? oder hat stress eigentlich eher eine beziehung zu der person?).

      kurzum...
      ...insofern verzichte ich auf eine weitere kommunikation.
      was auch immer gemeint haben magst.

      alles gute beim schach spiel.
    • Ich glaube es geht nicht nur um angelerntes Wissen sondern um den Blick aufs Spiel. Wir haben sehr starke Vereinsspieler mit DWZ zwischen 1900 und knapp ueber 2000 mit erschreckend wenig Eröffnungstheoriekenntnissen. Die machen in Ligaspielen Zuege zum rätzeln und unsereins (DWZ um 1480) geht dann erst 10 bis 15 Zuege später ein Licht auf. Seit ich meinen Blick von Taktik und Kombination mehr auf Position lenken konnte, habe ich mich im Verein als auch hier in der Arena um knapp 200 Punkte verbessern koennen. Nicht viel, aber der Schachspieler freut sich!