Klimawandel

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    • Vortrag eines Professors vom Fraunhofer Institut beim Deutschen Zenrum für Luft- und Raumfahrt:

      "[...] Warum sind diese Parks derzeit so attraktiv? Ganz einfach, weil sie die billigste Art geworden sind um Strom zu erzeugen. [...] Und da sieht man eben: PV ist minus 88 Prozent innerhalb dieser elf Jahre eben billiger geworden. [...]"

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    • mal was anderes ;)

      "Max Uthoff und Michael Altinger interviewen in der Show „Echt jetzt?“ ihren neuen Gast: Die Wirklichkeit (Till Reiners). Auch sie stellt sich in diesem Jahr als Kandidatin für die Bundestagswahl auf. Zu ihrem Wahlprogramm zählt vor allem ein Thema: Das Klima. Dabei sind die Meinungen der Wirklichkeit sehr kontrovers angesehen. Die Ansichten zum Klima unterscheiden sich."

    • "Ihr AHNT ja nicht, was man herausfindet, wenn man guckt, wie die großen Konzerne ihre CO2-Emissionen "gesenkt" haben!
      • Some of the world’s most profitable – and most polluting corporations – have invested in carbon offset projects that have fundamental failings and are “probably junk”
      Ich bin genauso schockiert wie ihr!! WIE KANN DAS SEIN?!
      • Delta, Gucci, Volkswagen, ExxonMobil, Disney, easyJet and Nestlé are among the major corporations to have purchased millions of carbon credits from climate friendly projects that are “likely junk” or worthless when it comes to offsetting their greenhouse gas emissions, according to a classification system developed by Corporate Accountability, a non-profit, transnational corporate watchdog.
      Aber aber diese Firmen hatten doch alle so einen tollen Leumund?! Wer hätte von Nestle oder Volkswagen Beschiss und Betrug erwartet? Niemand hätte, sage ich! NIEMAND!!"

      --- blog.fefe.de/?ts=98a70995
    • "scobel - Flucht vor dem Klima

      [...] Gäste

      Alena Buyx forscht als Professorin an der TU München. Sie lehrt dort im Fachbereich "Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien". Sie ist außerdem Vorsitzende des Deutschen Ethikrats.

      Jens Beckert forscht als Soziologe zu Klimaveränderungen und deren Folgen für die Gesellschaft. Er ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und lehrt an der Universität zu Köln.

      Anders Levermann arbeitet seit mehr als 20 Jahren am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, wo er die Abteilung Komplexitätsforschung leitet. Der Physiker ist Herausgeber der Fachzeitschrift "Earth System Dynamics"."

      --- 3sat.de/wissen/scobel/scobel--flucht-vor-dem-klima-100.html
    • "Im Zeitalter der Superdiversität

      Moderne Migration ist komplexer denn je

      Da die Gesellschaften rund um den Globus immer vielfältiger werden, erfordert die Dynamik der Migration ein differenzierteres Verständnis. Das von Steven Vertovec entwickelte Konzept der "Superdiversität" fasst das komplexe Zusammenspiel der Faktoren zusammen, das aktuelle menschliche Migration und die daraus resultierenden Folgen bestimmen. Der Sozialanthropologe zeigt auf, dass Migration ein vielschichtiges Phänomen ist, das von wirtschaftlichen, sozialen, politischen, demografischen und ökologischen Kräften beeinflusst wird.

      In der heutigen vernetzten Welt ist die Migration komplexer denn je. Die Superdiversität spiegelt die tiefgreifende Diversifizierung der Prozesse wider, der sozialen und rechtlichen Kategorien und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Bedingungen, welche die heutige globale Migration ausmachen. Die derzeitigen Mobilitätsmuster der Menschen werden durch eine Reihe von Faktoren bestimmt, darunter politische Instabilität, Unsicherheit, Gewalt, mangelnde wirtschaftliche Möglichkeiten, Familienzusammenführung, Bildungsbestrebungen und zunehmend auch vom Klimawandel. Das Verständnis dieser vielfältigen Stimuli und ihrer Zusammenhänge ist von entscheidender Bedeutung für die Bewältigung dieser neuen Ära der menschlichen Mobilität.

      Aktuelle Migrationsstatistiken

      Laut der Internationalen Organisation für Migration gibt es derzeit etwa 281 Millionen Migrantinnen und Migranten weltweit. [...] Auch die Binnenmigration hat in den letzten zwanzig Jahren dramatisch zugenommen: Schätzungen gehen davon aus, dass inzwischen mehr als zwei Milliarden Menschen innerhalb ihres eigenen Landes ‚umziehen‘. Die Entscheidung zur Migration wird häufig durch eine Kombination verschiedener Ursachen beeinflusst, was die Notwendigkeit eines umfassenden Verständnisses der Ursachen unterstreicht.

      Die komplexe Natur der Migration

      Migration ist nur selten eine singuläre Reaktion auf einen einzigen Faktor. Vielmehr handelt es sich um eine Mischung aus verschiedenen Einflüssen, darunter politische Instabilität, wirtschaftliche Notwendigkeiten, soziale Faktoren, demografischer Druck und Umweltveränderungen. Diese Einflüsse interagieren auf verschiedene Weise, treiben sich gegenseitig an und verstärken sich. [...]

      Klimawandel und Migration

      Der Weltklimarat weist darauf hin, dass Klimagefahren in Verbindung mit extremen Ereignissen direkt zu unfreiwilliger Migration und Vertreibung führen können, während Migration auch indirekt durch die Verschlechterung der klimasensiblen Lebensgrundlagen entstehen kann. Dies sind nicht nur erhebliche Bedenken im Hinblick auf eine mögliche Zukunft des Klimawandels. In den letzten Jahren kam es in vielen Teilen der Welt zu groß angelegten Vertreibungen, die durch klima- und wetterbedingte Katastrophen ausgelöst wurden, unter anderem in der afrikanischen Sahelzone, in Pakistan, auf den Philippinen, in China, Indien, Bangladesch, Brasilien und Kolumbien.

      Schätzungen zu so genannten "Klimamigranten" gehen weit auseinander. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2050 zwischen 200 Millionen und 1,4 Milliarden Menschen aufgrund der Klimakrise umgesiedelt werden müssen. [...]"

      --- mpg.de/21983119/im-zeitalter-der-superdiversitaet?c=2191
    • "Auf dem Weg zu Wasserstoff aus Algenenzymen

      Forschungsteam konnte entscheidendes Detail aufklären, das letztlich zur Herstellung von Wasserstoff durch Biokatalysatoren unerlässlich ist

      Manche Algen sind in der Lage, unter bestimmten Bedingungen Wasserstoff herzustellen, einen begehrten grünen Energieträger. Seine Herstellung läuft im einzigartigen katalytischen Zentrum der einzelligen Algen ab [...]"

      --- chemie.de/news/1183615/auf-dem…off-aus-algenenzymen.html

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      "Neuer Katalysator bringt kommerzielle Zink-Luft-Batterien mit hohem Wirkungsgrad in greifbare Nähe

      Die effektive Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen erfordert kosteneffiziente, wiederaufladbare Batterien mit hoher Kapazität. Zink-Luft-Batterien (Zinc-air batteries, ZAB) können theoretisch große Energiemengen speichern, aber die derzeitigen Technologien erfordern den Einsatz teurer Edelmetallkatalysatoren oder Mittel, die eine chemische Reaktion beschleunigen, die bei Lade- und Entladereaktionen unterdurchschnittlich sind. Es wurde ein neuer Metall-Stickstoff-Kohlenstoff-Katalysator für den Einsatz in ZABs entwickelt, der die Edelmetallkatalysatoren übertrifft und die Effizienz und Praktikabilität der ZAB-Technologie verbessert. [...]"

      --- chemie.de/news/1183625/neuer-k…d-in-greifbare-naehe.html

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      "Pyrolyse für hochwertige Recycling-Kunststoffe

      Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft: Pyrolyse ermöglicht chemisches Recycling

      Kunststoffe aus Polycarbonat sind wegen ihrer Vielseitigkeit und hohen Qualität begehrte Werkstoffe in der Industrie. Aber das Recycling der Kunststoffabfälle stößt derzeit noch an Grenzen, denn mechanische Recyclingverfahren generieren nicht für alle Anwendungen ausreichende Recyclat-Qualitäten. Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit dem Chemieunternehmen Covestro Deutschland AG eine Methode entwickelt, mit der sich die Ausgangsstoffe der Polycarbonate zurückgewinnen lassen: In der katalytischen Pyrolyse, dem kontrollierten Erhitzen unter Sauerstoffausschluss, zerfallen die Plastikabfälle in ihre Bestandteile. Hersteller nutzen die Rohstoffe für die Herstellung neuer Kunststoffe. [...]"

      --- chemie.de/news/1183610/pyrolys…ecycling-kunststoffe.html
    • Welche Energiearten werden in Deutschland aktuell (Zeitraum 1. Quartal: Jan.-März 2024) am meisten zur Stromerzeugung verwendet und genutzt?

      Sonnenenergie?
      Erdöl?

      Weit gefehlt. Es ist mit Abstand die Windenergie, gefolgt von Kohle.

      Hier die Aufstellung (in Klammern die Änderung gegenüber 1. Quartal 2023):

      Windenergie 38,5 % (Zuwachs um 12 %)
      Kohle 23 % (Rückgang um 28 %)
      Erdgas 15,8 %

      Photovoltaik 6,6 % (Zuwachs um 21 %)
      Biogas 6 %
      Wasserkraft 4,5 %

      Kernenergie 0 % (Vorjahr: 4,4 %)

      sonstige erneuerbare / konventionelle Energien: je 2,7 %

      Insgesamt:

      Erneuerbare Energien: fast 60 % (Zuwachs um 12 %)
      konventionelle Energien: etwas über 40 % (Rückgang um 25 %)

      destatis.de/DE/Presse/Pressemi…24/06/PD24_219_43312.html
    • "Interaktiver Atlas zeigt Solar-Potenzial in Deutschland

      Eignung von rund 20 Millionen Gebäuden für die Photovoltaik abrufbar


      Dieser Screenshot des neuen Solaratlas zeigt das Solarpotenzial für Gebäude in Stuttgart. © DLR/ CC-by-nc-nd 3.0

      Sonnenstrom satt: Eine neue, zoombare Karte zeigt, welche Gebäude in Deutschland Potenzial für eine Solaranlage besitzen und wie gut sie für die Stromgewinnung mittels Photovoltaik geeignet sind. Erstellt wurde der im Internet verfügbare interaktive Solar-Atlas vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. [...]"

      --- scinexx.de/news/energie/intera…potenzial-in-deutschland/
    • "Immer mehr Lachgas in der Atmosphäre

      Beim Klimawandel denken viele an Kohlendioxid und Methan. Doch es gibt noch einen weiteren klimaschädlichen, oft unterschätzten Stoff: Lachgas, das Menschen in immer größeren Mengen erzeugen. Vor allem in der Landwirtschaft.

      Die Menschheit produziert zunehmend mehr klimaschädliches Lachgas. Es ist nach Kohlendioxid und Methan das drittwichtigste Treibhausgas und zerstört die Ozonschicht. In den vier Jahrzehnten seit 1980 seien die von Menschen verursachten Lachgasemissionen um etwa 40 Prozent gestiegen [...]

      Mediziner nutzen Lachgas, in der Fachwelt als Distickstoffmonoxid oder N2O bekannt, als Narkosemittel. Viel größere Mengen entstehen aber aus Versehen, etwa durch das Düngen von Feldern oder beim Verbrennen von fossilen Energieträgern. So gelangen sie in die Atmosphäre.

      Lachgas entweicht auch auf natürliche Weise in die Luft, sogar zwei Drittel der derzeitigen Emissionen sind den Forschenden zufolge darauf zurückzuführen. Dieses N2O wird normalerweise wieder abgebaut. Allerdings haben die Menschen in diesen natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde eingegriffen. Sie nutzen den Stickstoff der Luft [...], um daraus in einem chemischen Verfahren [...] Dünger herzustellen. Hinzu kommt die Gülle, die auf Weiden belassen oder auf Feldern ausgebracht wird. Wenn Pflanzen all diesen Dünger nicht vollständig aufnehmen, kann er sich direkt in Lachgas verwandeln oder später indirekt in die Atmosphäre gelangen.

      Insgesamt ist die Landwirtschaft der Studie zufolge mittlerweile für den größten Anteil des menschlichen Lachgasausstoßes verantwortlich [...]"

      --- spektrum.de/news/klimawandel-i…n-der-atmosphaere/2219383
    • New

      Bei der diesjährigen Haddsch, der islamischen Pilgerfahrt nach Mecca, kamen bisher offiziell fast 500 Personen ums Leben.
      Es wird befürchtet, dass weitere 600 Todesfälle allein von Ägyptern hinzu kommen.
      Man beachte, dass Ägypter warme Temperaturen kennen und hieran gewöhnt sind.

      Dies sind nur die bisherigen offiziellen Zahlen. Hinzu kommen noch unregistrierte Wallfahrer, da diese nicht in den Statistiken erscheinen.

      Grund: die außergewöhnliche und enorme Hitze von bis zu 49 Grad Celsius.

      Insgesamt sind es etwa 1,8 Millionen Pilgerer.

      Es kommen noch Tausende von nicht letal verlaufenen Hitzschlägen hinzu.

      edition.cnn.com/2024/06/21/mid…eat-intl-latam/index.html

      Meine Meinung dazu:

      1000 von 1,8 Millionen ist ein ungeheuer großer Anteil für einen derartig kurzen Zeitraum.

      Dies zeigt: wenn dies kein Einzelfall bleibt, sondern vermehrt auftritt, hat die Hitze enorme Konsequenzen;
      in Regionen mit derartiger Hitze kann während dieser Hitzezeit praktisch kaum gearbeitet werden;
      trotzdem dürfte die Hitze eine der häufigsten Todesursachen werden.
    • New

      Hi Manni, hab da auch nen Bericht zu im TV gesehen, wo die "Offiziellen" allerdings sagen, dass es keinerlei Auffälligkeiten zu den Vorjahren gibt.
      Wenn man sich dann ein wenig mit Statistik und Kohorten brschäftigt, haste schnell eine nichträpresentative Kohorte, da die Hadsch von deutlich älteren Menschen am Ende ihres Lebens, ja zum Teil Todkranken als letzte Hoffung auf Heilung (oder baldige Erlösung), gemacht wird.
      Ne Pilgefahrt ist eben kein Ironman, wo fitte und junge Menschen dran teilnehmen.
      Dazu kommt, wie man leicht erkennen kann, individuell mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bei den Pilgern, da auch dort alles teurer wird und nicht jeder die finanziellen Möglichkeiten hat das mitzugehen.
      Auffällig oft wurde die staatliche Spende von Wasser erwähnt.
      Wobei dann die Bilder nur sehr jämmerliche Wasserversorgungspunkte zeigte.
      Kein Vergleich zur Wasserversorgung (incl. Elektrolythen und med. Hilfe) beim Berlin-Marathon o.ä. Extreembelastungen.

      Klar ist es warm dort - Wüste , Hallo!!!- aber wie vor kurzem in Nevada bei Trumps Rede, versammeln sich da nicht "normale" Bevölkerungsgruppen, sondern vom Prinzip deutlich vulnerablere Gruppen.

      In GR, wo mein Kumpel wohnt, ist es aktuell auch nahe 40°C und Touristen kippen um, weil sie Mittags wandern gehen müssen, was kein Grieche je machen würde, ohne lebensbedrohliche Not.
      Gibt schöne Berichte aus dem Griechischen Freiheitskampf von Nordeuropäern, die da als Philhellenen hinzogen und mit der Affenhitze gar nicht klar kamen - 1820!!!
      Und wer ist so lala in Mekka, vor allem als übergewichtiger, alter und vorerkrankter Mensch, ohne klimatisierte Nachtunterkunft, mitten in der Wüste (!!!) all den Unsinn abzuwandern und unter zum Teil extatischen Umständen mitzumachen, den Allha angeblich als Schlüssel dem Paradies vorgeschaltet hat?

      Das was da passiert als Argument für irgendwas an realer Hitzebedrohung zu nehmen, sehe ich als sehr schwaches Argument an, das für keinerlei Hypothesenbildung taugt.
      Da gibt es viel bessere und vor allem bedrohlichere, Fakten wie das Ansteigen des Meeresspiegels (die Mehrzahl der Großsiedlungsgebiete liegt nahe am Meer oder an Flüssen), Extremwetterereignisse, die sich statistisch häufen (solche Dinge wie mathematische Häufungen sind allerdings abstrakt und nicht jedem zugänglich) oder die Wanderung von Arten in den Norden.
      Jeder Landwirt kann dir da evidente Beobachtungen liefern, die allerdings natürlich nicht so spektakulär sind, wie reihenweise tot umfallende Muselmanen bei ihrem Gottesdienst.
      Obwohl das dort eben Normalität seit sehr langer Zeit ist.
      Schon Karl May wusste das, aus dritter Hand und verarbeitete es spektakulär in seinen Märchengeschichten über die Hadsch.

      Was mit durchgehend fehlt ist ein Anfang uns auf die kommenden echten Folgen der Erwärmung vorzubereiten, anstatt davon zu fantasieren, dass wir allmächtigen Menschen das Kima in immer neuen Odysseusheldenakten abkühlen könnten, in einer ausgehenden Eis-/Kaltzeit, in der wir nun mal leben.

      Verzögern von anthropozentisch beschleunigter Erwärmung halte ich schon für einen unrealistischen Ansatz, da er unser Natursein als Mensch, dass unsere handlungen nicht nach Verstand, sondern nach Trieb steuert, verkennt.
      Wir sind so wie wir sind ja auch nur ein Produkt der Natur dieses Planeten und damit eben so wie wir sind.
      Ganz hart gesagt - dreimal Malleurlaub im Jahr ist unsere Natur, die zu ändern im Einzelfall klappt, aber nicht für >8 Mrd. Individuen (die ja ein biologischer Beweis für den evolutionären Vorteil der Triebsteuerung sind), die sich so natürlich als Mensch verhalten.

      In diesem Sinne geh ich beklopptes Rasenmähen spielen später - wissend um den Unsinn dieser Handlung, aber eben als soziales Wesen in meiner Nachbargruppe unvermeidbar.
      Es ist eben oft scheinbar vernünftig nicht nach Verstand zu handeln... erstmal.
      MfG
      Maruski
    • New

      Hi Maruski, vielen Dank für Deine Erläuterungen.

      Natürlich sind die Teilnehmer an der Fahrt nach Mecca nicht repräsentativ.
      Hinzu kommt auch, dass vermutlich viel Wandern damit verbunden ist.

      Aber ich denke an andere Erdteile, Entwicklungsländer, und die Arbeiter dort.
      Diese können sich, da sie vor Ort sind, wo sie sich auskennen, entsprechend vorbereiten und anpassen.
      Aber ich vermute: nur zum Teil.
      Generell dürfte die Zahl der Hitzetoten stark zunehmen.

      Bei uns gibt es bereits Tausende von Hitzetoten:

      - 2003 in Europa 70.000 Hitzetote im Zeitraum Juni-August,
      - 2022 in Europa geschätzt über 61.000 im Zeitraum Juni-August (4. Sept.)

      siehe Publikation in "Nature Medicine" vom 10. Juli 2023

      nature.com/articles/s41591-023-02419-z

      Die höchsten Zahlen waren 2022 in Italien (ca. 18.000), Spanien (ca. 11.000), Deutschland (ca. 8.000).

      Man muss generell der Öffentlichkeit bewusst machen, viel zu trinken und die Hitze zu berücksichtigen und sich anzupassen.
    • New

      maruski wrote:

      Was mit durchgehend fehlt ist ein Anfang uns auf die kommenden echten Folgen der Erwärmung vorzubereiten
      bmuv.de/themen/klimaanpassung/ueberblick-klimaanpassung

      bmuv.de/themen/klimaanpassung/…ategie-an-den-klimawandel

      "[...] Bereits rund 52.400 Klimaschutzprojekte verwirklicht

      Gefördert wurden bereits über 52.400 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,8 Milliarden Euro. Dabei wurde mit jedem Euro Förderung mehr als das Dreifache an Mitteln für den Klimaschutz mobilisiert: Die Gesamtinvestitionen der Projekte belaufen sich auf 5,6 Milliarden Euro. [...]

      Eine Übersicht der Projekte finden Sie hier. [...]"

      --- klimaschutz.de/de/projekte