Klimawandel

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • "Effiziente plastikfressende Pilze in Süßgewässern identifiziert


      Pilzmyzelien von Fusarium besiedeln einen Kunststoffpartikel, elektronenmikroskopische Aufnahme. | Bild: Sabreen Samuel Ibrahim Dawoud

      [...] Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Universität Potsdam haben nun Pilze aus Süßgewässern identifiziert, die Kunststoffpolymere aus Polyurethan, Polyethylen und Reifengummi effizient abbauen können. [...]

      In den letzten Jahren konnten Forscherinnen und Forscher bereits zeigen, dass es Mikropilze gibt, die auch komplexe Polymere zersetzen und damit für den biologischen Schadstoffabbau – Bioremediation – geeignet sind. [...]

      Die Studie zeigte auch, dass Pilze Polymere ohne jegliche Vorbehandlung der Kunststoffe und ohne Zugabe von Zuckern als Energiequelle abbauen können. [...]

      Die Kenntnis effizienterer Pilzstämme, insbesondere für den biologischen Abbau von Polyurethan, trägt dazu bei, großtechnische Recyclingkonzepte für Kunststoffabfälle zu entwickeln [...]"

      --- innovations-report.de/fachgebi…gewaessern-identifiziert/
    • Neuer Rekord bei der Nutzung erneuerbarer Energien:

      Im 1. Halbjahr dieses Jahres hat Deutschland laut Hochrechnungen den Bruttostromverbrauch zu 58 % aus erneuerbaren Energien erreicht.

      Anteil an der Bruttostromerzeugung: 60 %.

      Dies galt auch im Winter: In jedem Monat wurde mehr als die Hälfte des Verbrauchs durch erneuerbare Energien erstellt.

      Die Anteile im Einzelnen:

      Windenergie am Land 24 %
      Fotovoltaik 14 %
      Biomasse 9 %
      Wasserkraft 5 %
      Windenergie zur See 5 %
      Siedlungsabfälle 1 %.

      Im 1. Halbjahr 2023 betrug der Anteil der Erneuerbaren 52 %.

      Eine Besprechung:

      n-tv.de/wirtschaft/58-Prozent-…eckt-article25055020.html

      Die Presseerklärung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW):

      bdew.de/presse/erneuerbare-ene…-stromverbrauchs-gedeckt/
    • Comicfreunde erinnern sich bestimmt noch an


      Pankratius Hieronymus Ladislaus Adalbert Graf von Rummelsdorf (frz. Pacôme Hégésippe Adélard Ladislas, comte
      de Champignac) ist ein genialer und etwas verschrobener Wissenschaftler und Erfinder. Eingeführt als Gegenspieler, wurde er der väterliche Freund von Spirou und Fantasio, die ihn immer wieder in seinem Schloss im beschaulichen Rummelsdorf besuchen kommen.
      Der Graf, dessen Aussehen ein wenig an den älteren Einstein erinnert, ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Mykologie, so dass seine Erfindungen in aller Regel mit Substanzen zu tun haben, die er aus den verschiedensten Pilzen gewinnt. Das Metomol, mit dem man alle Metalle weich werden lassen kann, ist ebenso seine Leistung wie die Superkräfte verleihende Substanz X1 oder ein mit Zucker angetriebenes Auto. Allerdings pflegen seine Erfindungen regelmäßig in die falschen Hände zu geraten, wodurch die Ruhe im Städtchen empfindlich gestört wird.
      Dass auch die technischen Fertigkeiten des Grafen bemerkenswert sind, stellte er unter anderem mit der Konstruktion eines Mini-U-Boots unter Beweis. Zudem beschäftigt er sich mit der Astronomie, wobei ihm einmal sogar das Kunststück gelang, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. In den Siebziger Jahren war er stolzer Besitzer eines Nobel-Oldtimers der Marke Düsenberg, ein Unikat also, wie der Fachmann weiß. Ein häufiger Ausruf des über 70-Jährigen, von dem auch bekannt ist, dass er früher einmal verheiratet war, ist „Sapperlot!“ (im Original: „Sabre de bois!“), neuerdings auch „Sackzement!“ („Sac à papier!“). Erstauftritt in Der Zauberer von Rummelsdorf.
    • New

      "Überhitzte Erde

      Hitzewellen, Rekordtemperaturen und das gerissene 1,5-Grad-Zuiel


      Diese Hitzekarte zeigt die Tageshöchsttemperaturen am 25. Juni 2024 – vielerorts herrschte Rekordhitze. © NASA Earth Observatory/ GEOS

      Ein Globus im Fieber: Der Sommer hat erst begonnen, aber schon ächzen weite Teile der Weltbevölkerung unter Hitzewellen und Rekordtemperaturen. Diese Hitzekarte zeigt deutlich, wie aufgeheizt unser Planet schon in der zweiten Junihälfte 2024 war: Dunkelrote Flächen markieren Lufttemperaturen von mehr als 40 Grad. Und auch das 1,5-Grad-Klimaschutzziel hat die Erwärmung nun schon zwölf Monate in Folge überschritten – keine guten Aussichten für die Zukunft.

      Ob in Indien, China, den USA oder in Mekka: In vielen Regionen der Erde haben anhaltende Hitzewellen auch in diesem Jahr wieder für neue Temperaturrekorde und zahlreiche Hitzeopfer gesorgt – obwohl der Sommer gerade erst begonnen hat. Weltweit war der Juni 2024 erneut der wärmste aller vorangegangenen Juni-Monate. Selbst der Juni 2023 – ebenfalls durch viele Hitzewellen gekennzeichnet – war 0,14 Grad kühler [...]

      Anders ausgedrückt: Das Erdklima hat jetzt ein Jahr lang jeden Monat das 1,5-Grad-Klimaschutzziel überschritten. „Dies ist mehr als eine bloß statistische Kapriole [...]"

      --- scinexx.de/fotos/ueberhitzte-erde/
    • New

      Zur Bevölkerung und der aktuellen Migrationsdebatte ist dieses UN Dokument aus 2001 aufschlussreich, dort wird für Deutschland eine Zuwanderung von bis zu 24 Millionen bis zum Jahr 2040 prognostiziert: Um die derzeitige Migartionspolitik besser zu verstehen, hilft ein Blick in UN Papier aus 2001, auf Seite 31 wird für Deutschland eine Zuwanderung von 24 Millionen empfohlen: un.org/development/desa/pd/sit…_replacementmigration.pdf
    • New

      Dein Ernst?

      Ich poste die neueste Prognose, weil Prognosen in einem ständigen Überarbeitungsprozess stehen und stehen müssen und du verweist auf eine über zwanzig Jahre alte Prognose von derselben Institution?

      Datenfuchs wrote:

      dort wird für Deutschland eine Zuwanderung von bis zu 24 Millionen bis zum Jahr 2040 prognostiziert
      Zumal dies auch einfach nicht wahr ist, soweit ich das erkennen kann.
      Denn ich sehe auch in diesem längst veraltetem Dokument allein für Deutschland schon fünf verschiedene Prognosen (Szenario I bis Szenario V - Seite 37).

      Hier wird auf das UN-Dokument bezug genommen:

      "[...] Wie in Abbildung 6 zu sehen, unterliegt das Migrationsgeschehen der Bundesrepublik Deutschland starken Schwankungen. Der Wanderungssaldo ist im Jahr 2015 auf den historischen Rekordwert von 1,139 Mio. gestiegen. Dargestellt ist der Wanderungssaldo bzw. die Nettozuwanderung, also die Differenz aus Zu- und Fortzügen. Von einigen Ausnahmen abgesehen lag die Zahl der Zuzüge seit den 1950er Jahren zumeist über der Zahl der Fortzüge. Im Durchschnitt der Jahre 1950-2015 ergibt sich so ein Wanderungssaldo von 193.280 Personen pro Jahr. [...]"

      --- bib.bund.de/Publikation/2016/p…_blob=publicationFile&v=2

      Datenfuchs wrote:

      auf Seite 31 wird für Deutschland eine Zuwanderung von 24 Millionen empfohlen
      Hmmm, also ich lese dort als Überschrift "France".

      The post was edited 3 times, last by din ().