Klimawandel

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • https://www.chemie.de/news/1187568/nachhaltige-chemie-auf-der-buehne-globale-start-ups-treiben-wandel-beim-impact-festival-voran.html wrote:

      Nachhaltige Chemie auf der Bühne: Globale Start-ups treiben Wandel beim Impact Festival voran

      Innovationen in Nachhaltiger Chemie und Klimawandel im Fokus

      [...] Besucher:innen können eine Vielzahl von Innovationen entdecken, die den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben – von chemischem Recycling schwer recycelbarer Kunststoffe in Luxemburg und Japan über klimafreundliche Gebäudepaneele in Aserbaidschan, Langstrecken-Elektrofahrzeuge in Bangladesch bis [...] Bio-Butadien-Produktion (für synthetische Kunststoffe, Gummi und Alltagsprodukte) in den Niederlanden, kohlenstoffarmen Beton in Ghana, erneuerbare Flugkraftstoffe in Deutschland und bodenverbessernde Nanofasern in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

      Die Finalist:innen der ISC3 Innovation Challenge 2025
      (in alphabetischer Reihenfolge)
      • AC Biode (Japan/Luxemburg): AC Biode ermöglicht mit der Plastalyst-Technologie ein chemisches Recycling von schwer recycelbaren Kunststoffen bei niedrigen Temperaturen und ohne Lösungsmittel – zur Gewinnung von Monomeren, Wasserstoff und Methanol.
      • CLIMASEL (Aserbaidschan): CLIMASEL entwickelt bio-basierte Phasenwechselmaterial-Panels, die tagsüber Wärme aufnehmen und nachts abgeben, um die Innentemperatur zu regulieren und den Kühlenergieverbrauch zu senken.
      • ClimEtSan-OnTheGround GmbH (Deutschland): ClimEtSan-OnTheGround realisiert zirkuläre Klimaprojekte, die sauberes Kochen, ökologische Sanitärlösungen und die Herstellung von Biokohle-Dünger kombinieren – und unterstützt globale Unternehmen bei der CO₂-Kompensation durch externe Klimaschutzprojekte (Offsetting) und der Umsetzung emissionsreduzierender Maßnahmen innerhalb ihrer eigenen Wertschöpfungsketten (Insetting).
      • ETB Global B.V. (Niederlande): ETB hat ein Verfahren zur Herstellung von Bio-Butadien entwickelt – einem wichtigen Baustein für Kunststoffe, Gummi und andere chemische Verbindungen – mit hoher Umwandlungsrate und Selektivität aus Bio-Ethanol.
      • Palki Motors Limited (Bangladesch): Palki Motors entwirft und produziert Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite und innovativer Schnellwechsel-Batterietechnologie, um erschwingliche und nachhaltige urbane Mobilität in Bangladesch zu ermöglichen.
      • Power2Polymers (Deutschland): Power2Polymers entwickelt kostengünstige, nachhaltigere Hochleistungs-Polymere durch Integration eines neuartigen Bausteins (POM), wodurch der CO₂-Fußabdruck um bis zu 40 % reduziert wird.
      • Spark e-Fuels GmbH (Deutschland): Spark e-Fuels stellt erneuerbare, CO₂-neutrale synthetische Kraftstoffe aus grünem Strom und CO₂ her, um die Defossilierung der Luftfahrt zu beschleunigen.
      • Theseus Development (Ghana): Theseus Development produziert geopolymerbasierten Beton – ein kohlenstoffarmes, leistungsstarkes Baumaterial für erschwinglichen und widerstandsfähigen Wohnraum.
      • VerdiSol (Vereinigte Arabische Emirate): VerdiSol wandelt Agrar- und Lebensmittelabfälle in Nanofasern um, um Bodengesundheit, Wasserspeicherung und nachhaltige Landwirtschaft in trockenen Regionen zu fördern.
      • Virgin Green Renewable Energy Limited (Sambia): Virgin Green wandelt Biomasseabfälle in Holzkohlebriketts, verbesserte Kochherde und Holzessig um und stärkt damit lokale Unternehmerinnen, während gleichzeitig CO₂-Emissionen und Entwaldung reduziert werden.

    • https://www.scinexx.de/news/geowissen/nordsee-wattenmeer-verliert-seine-substanz/ wrote:

      Nordsee: Wattenmeer verliert seine Substanz
      Sedimentablagerung im deutschen Wattenmeer hat stärker abgenommen als gedacht


      Die flachen Wattflächen vor der deutschen Küste sind wichtige Puffer gegen Hochwasser. Doch sie verlieren an Grund. © Hereon/ Torsten Fischer

      Falsch eingeschätzt: Die deutsche Wattenmeer-Küste ist durch den Anstieg des Meeresspiegels stärker gefährdet als angenommen. [...]


      https://www.chemie.de/news/1187597/biobasierte-kunststoffe-fuer-infusionsbeutel.html wrote:

      Biobasierte Kunststoffe für Infusionsbeutel
      Frankfurter Forschungsteam entwickelt [...] Alternative zu Medizinprodukten aus Erdöl

      Katheter, Blutbeutel, Beatmungsschläuche [...]
    • Ursprünglicher Beitrag von @din vom 24.04.2024:
      Klimawandel

      din wrote:

      "Klimawandel: So teuer wird es





      Einbußen von mindestens 19 Prozent des globalen Wirtschaftseinkommens stehen schon jetzt fest





      Schon jetzt unvermeidbar: In den nächsten 26 Jahren wird die Weltwirtschaft mindestens 38 Billionen US-Dollar für Klimafolgekosten ausgeben müssen – allein durch die bis jetzt verursachten Änderungen der Temperaturen und Niederschläge, wie eine Studie in „Nature“ aufzeigt. Für die Weltwirtschaft bedeutet dies mindestens 19 Prozent Einbußen bis 2050. Gelingt es nicht, den Klimawandel zu stoppen, könnten die globalen ökonomischen Einbußen auf bis zu 60 Prozent steigen, warnt das Forschungsteam. [...]





      Das bedeutet: Schon jetzt sind die vom Klimawandel verursachten Kosten weit höher als die für einen effektiven Klimaschutz nötigen Ausgaben: „Die Schäden übertreffen die für das Zwei-Grad-Klimaschutzziel nötigen Kosten schon in diesem kurzen Zeitrahmen um das Sechsfache“, berichtet das Team. Das unterstreiche die Notwendigkeit eines sofortigen Handelns – schon allein aus wirtschaftlichen Gründen





      „Wir müssen unsere Emissionen drastisch und sofort reduzieren – wenn nicht, werden die wirtschaftlichen Verluste in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts noch größer werden und bis 2100 bis zu 60 Prozent des globalen Durchschnitts betragen“, sagt Wenz. „Dies zeigt deutlich, dass der Schutz unseres Klimas viel billiger ist als das Nichtstun – und das selbst ohne Berücksichtigung nicht-wirtschaftlicher Auswirkungen wie dem Verlust von Leben oder der Biodiversität.“





      Wahre Kosten noch deutlich unterschätzt





      Hinzu kommt, dass diese Prognosen die wahren ökonomischen Auswirkungen eher unterschätzen, wie das Team betont: „Obwohl wir mehrere Klimakomponenten erfasst haben, für die wirtschaftliche Auswirkungen bekannt sind, ist unser Abschätzung nicht vollständig“, schreiben Kotz und seine Kollegen. „Wichtige Effekt wie die Folgen von Hitzewellen, dem Meeresspiegelanstieg, tropischen Zyklonen und Kipppunkten sind nicht berücksichtigt. Auch nicht-marktwirtschaftliche Effekte wie diejenigen auf Ökosysteme und die menschliche Gesundheit fehlen.“ "





      --- scinexx.de/news/geowissen/klimawandel-so-teuer-wird-es/



      nature.com/articles/s41586-025-09726-0




      zeit.de/2025/52/klimastudie-pi…forschung/komplettansicht


      Archivierte Version direkt vom Original:

      archive.is/QvpDl

      .
      Die Sonne bringt es an den Tag.
      (Aesop)
    • Was der "seriöse" Journalismus in seiner Überschrift vergessen hat zu erwähnen:

      Hier ist die korrigierte Studie:
      zenodo.org/records/15984134/fi…correction.pdf?download=1

      via zenodo.org/records/15984134

      welche in Beanettes Link nature.com/articles/s41586-025-09726-0

      angegeben wurde.

      Weil die Wissenschaftler:innen wegen Uzbekistan Korrekturen vornehmen mussten, haben sie die alte Studie zurückgezogen und nun die neue Studie veröffentlicht.

      An den Zahlen hat sich nicht wirklich was geändert, da Uzbekistan keine wirkliche Rolle spielt, wie sich wohl leicht vorstellen lässt.

      Aber hey, das lassen wir alles weg. Denn wir sind "Qualitäts"journalismus.

      Somit wiedereinmal danke für diese Medienkompetenzübung, Beanette.
    • @din Mercy für den ursprünglichen Link.

      Zu Obigem: Wenn ich es richtig gelesen habe, stimmt das so nicht, @din.
      Zwei Aspekte:

      1. Die Autoren haben die Publikation nicht nur wegen Fehlern bei den Daten von Usbekistan zurückgezogen,
      sondern auch, weil noch die räumliche Autokorrelation der Daten (der Zusammenhang zwischen Werten in räumlich benachbarten Gebieten) berücksichtigt werden muss.
      Sie schreiben selber, dass eine einfache Korrektur nicht möglich sei.

      Siehe im Nature Kommentar:

      "Furthermore, spatial auto-correlation was argued to be relevant for the uncertainty ranges. [...]
      The authors acknowledge that these changes are too substantial for a correction, leading to the retraction of the paper."

      Dann stellen sie eine neue Version vor. Diese ist im Nature Kommentar verlinkt.
      Sie planen, diese einzureichen. Sie muss dann noch begutachtet werden.

      2. Ferner sagst Du, an den Zahlen habe sich nicht wirklich etwas geändert.
      Das ist voreilig.

      Die Autoren haben eine äußerst komplizierte Frage untersucht.
      Das ist sehr anerkennenswert.
      Aber die erste Publikation enthielt mehrere Fehler, die so substantiell waren, dass die Publikation zurückgezogen werden musste.

      Dann ist man bei Urteilen zur Nachfolgearbeit erst mal zurückhaltend:
      Ein Experte auf dem Gebiet könnte sich sorgfältig äußern.
      Ansonsten man wartet ab, was die Gutachter sagen.

      @Beanette Danke für den Hinweis und die Links. Das untersuchte Problem ist sehr interessant,
      und es ist sehr selten, dass bei "Nature" eine Publikation zurückgezogen wird.
    • New

      https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/klimawandel-als-psychische-belastung wrote:

      Klimawandel als psychische Belastung

      UBA-Ratgeber gibt Tipps zur Stärkung der mentalen Gesundheit

      Der Klimawandel kann nicht nur verheerende physische Folgen für Mensch und Umwelt haben, er kann auch die menschliche Psyche stark beeinträchtigen. So können Extremwetterereignisse posttraumatische Belastungsstörungen auslösen und die Sorge um unsere Lebensgrundlagen Zukunftsängste und Depressionen hervorrufen. In einer vom Bundesumweltministerium geförderten aktuellen Studie des Umweltbundesamtes gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, sich mental stark oder sehr stark durch den Klimawandel belastet zu fühlen. Der UBA-Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel bietet Hilfestellung.

      „Um den ⁠Klimawandel⁠ einzudämmen, braucht es handlungsfähige Menschen mit einer widerstandsfähigen Psyche. Deshalb müssen wir die Menschen darin unterstützen, nicht nur die physischen, sondern auch die mentalen Folgen des Klimawandels zu erkennen und zu bewältigen“, sagt Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. [...]

      Das vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Forschungsvorhaben „Die mentalen Auswirkungen des Klimawandels und die Bereitschaft zur Anpassung“ liefert nun erste Ergebnisse zu diesen Fragen.

      In dem in den vergangenen drei Jahren durchgeführten Projekt wurden unter anderem Interviews mit Expert*innen aus Psychologie und Psychotherapie geführt und im Rahmen einer repräsentativen Studie 1.300 Personen ab 18 Jahre online befragt. [...]

      Um die eigene Psyche zu stärken und solch negativen Gefühlen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu begegnen, gibt es grundsätzlich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Dies kann zum Beispiel ein achtsamer Umgang mit den eigenen Gefühlen oder der wertschätzende Austausch mit anderen sein. Das Forschungsvorhaben zeigt jedoch, dass es mitunter am wirkungsvollsten ist, sich selbst für konsequenten ⁠Klimaschutz⁠ einzusetzen, am besten mit anderen Menschen zusammen. So erfährt man nicht nur, dass man mit dem eigenen Handeln Veränderung bewirken kann, sondern sorgt auch dafür, dass die Ursache der psychischen Belastung – der Klimawandel – begrenzt wird.

      Die Ergebnisse aus diesen Arbeiten, insbesondere zur Stärkung der eigenen Psyche, wurden im „Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel“ gebündelt. Dieser richtet sich an Betroffene sowie Interessierte und bietet neben allgemeinen Informationen zu dem Thema verschiedene Möglichkeiten, auf gesunde Art und Weise mit der psychischen Belastung durch den Klimawandel umzugehen.

      Obwohl der Ratgeber sich konkret auf die psychische Belastung durch den Klimawandel bezieht, sind viele der Strategien auch auf andere belastende oder herausfordernde Situationen anwendbar.