Manni5 wrote:
Habe mir den NZZ-Artikel und den OECD-Bericht in Teilen angesehen.
Zunächst: er besagt, dass der Energiebedarf in den kommenden Jahrzehnten stark ansteigen wird.
Hierfür seien Sonnen- und Windenergie zunächst günstig,
dann würde aber der zusätzliche Bedarf und die Erstellung von sicherer Versorgung
(Speicher usw.) sehr teuer.
Hierfür habe ich die detaillierte Begründung nicht gefunden, nur Verweise auf frühere Berichte.
Vermutlich habe ich es übersehen (der Bericht hat 120 Seiten).
Daher solle die Sicherheit durch Kernkraft hergestellt werden, z.B. eine Serie von Mini-Kraftwerken
oder/und Verlängerung von Laufzeiten bisheriger Kraftwerke auf 60 Jahre oder mehr.
Der Bericht sagt aber eindeutig:
Das verlangt ab den 2030er Jahren in den OECD-Staaten Investitionen von 200 Milliarden Dollar *pro Jahr* für die Kernkraft.
Bisher sind es 12 Milliarden pro Jahr.
Hinzu kommt ein Mangel an Fachkräften.
Laut diesem Bericht würde Kernkraft also *sehr teuer*.
Der NZZ-Artikel schließt mit Verweis auf eine Studie der
AEE Suisse, der Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien:
Nach einer Modellrechnung sei ein System, das auf erneuerbaren Energien, Speichern und Energieeffizienz basiert,
für die Schweiz jährlich um 5 Milliarden Franken günstiger als eine Versorgung mit neuen Kernkraftwerken.
Ein solches System lasse sich zudem schneller und mit weniger Fördergeldern umsetzen als der Bau neuer AKW.
So -- nun sind ein paar Daten zur Diskussion da.
Klimawandel
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Danke, Mattwurm.
Ist ja erschreckend, was auf der von dir verlinkten Webseite zu sehen ist, finde ich.
Ich hätte am liebsten alle Kalender hier gepostet:
"Dürren in Deutschland
In den folgenden Abbildungen werden Dürreintensitäten [...] für die Jahre seit 1950 gezeigt. [...]
Dürreintensitäten in der Vegetationsperiode April bis Oktober [...]
Dürreintensität Frühling März bis Mai [...]
Dürreintensität Sommer Juni bis August [...]
Dürreintensität Herbst September bis November [...]
Dürreintensität Winter Dezember bis Februar [...]"
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Jo, vom 12.07.2026:triebie wrote:
Da zumindest viele bestehende AKWS , meines Wissens nach, hohe Flusswasserstände zur Kühlung brauchen, ist mit Abschaltungen, wie sie zb. gerade in Ungarn und Rumänien drohen, zu rechnen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Drei-Atomreaktoren-in-Frankreich-heruntergefahren-id31077774.html wrote:
[...] In Frankreich sind wegen der starken Hitze drei Atomreaktoren vorübergehend heruntergefahren und sieben weitere gedrosselt worden. [...]
The post was edited 1 time, last by din ().
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Und is da Weg a no so schdeil,
a bissal wos gehd allerweil. -
Beanette wrote:
dailysceptic.org/2026/05/05/ip…ears-are-officially-junk/
rogerpielkejr.substack.com/p/rcp85-is-officially-dead
Archivierte Version direkt vom Original:
archive.is/CPmUw
archive.is/CtDyK
Im Zusammenhang mit o.g. Post:
Die Sonne bringt es an den Tag.
(Aesop) -
posiva.fi/en/index/news/pressr…toanoperatinglicence.html
Archivierte Version direkt vom Original:
archive.is/pZpVnDie Sonne bringt es an den Tag.
(Aesop) -
https://www.nrz.de/niederrhein/article412715334/nach-hitzewelle-wie-viel-wasser-ist-bei-niedrigwasser-noch-im-rhein.html wrote:
[...] der aktuelle Pegel in Düsseldorf (Stand Freitag, 31. Juli, 13 Uhr) liegt bei 26 Zentimetern. Bei Emmerich sind es nur noch 5 Zentimeter.
Ein so niedriger Pegel bedeutet aber nicht etwa, dass der Rhein nur noch knöcheltief wäre. Selbst bei einem Pegelnullpunkt ist in der Fahrrinne noch mehr als ein Meter tiefes Wasser vorhanden. Und die Untergrenze der Fahrrinne liegt noch lange nicht am Flussgrund.

Trockenes Ufer an den Rheinwiesen in Düsseldorf. Das Niedrigwasser des Rheins hat den gesamten Bereich der Buhnen freigelegt. Doch wie tief ist der Fluss noch?© Federico Gambarini/dpa | Federico Gambarini

Im Januar 2025 überflutete das Hochwasser die Rheinwiesen. Die Buhnen lagen komplett unter Wasser. Bild: © FUNKE Foto Services - STEFAN AREND
[...] -
New
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101384528/niedrigwasser-im-rhein-jetzt-droht-chemieindustrie-produktionsstopp.html wrote:
Erste Betriebe stehen still
BASF-Fabrik am Rhein: Die Produktionsanlagen des Chemieriesen liegen südlich der Engstelle bei Kaub. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)
[...] Der Rhein hat an der Engstelle Kaub einen neuen Tiefstand erreicht. Zu Wochenbeginn waren es noch 16 Zentimeter. Der bisherige Tiefstwert stammt aus dem Oktober 2018 und lag bei 25 Zentimetern. Aber es geht noch weiter: Nach der Vorhersage des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices Elwis fällt der Pegel dort bis Samstag auf neun Zentimeter. [...] -
New
https://www.bund-brandenburg.de/service/presse/pressemitteilungen/news/neue-studie-zeigt-grundwasserstress-im-grossteil-brandenburgs-bund-brandenburg-fordert-umdenken-bei-der-wasserpolitik/ wrote:
[...] Heute hat der BUND seine aktuelle Grundwasserstudie für Deutschland veröffentlicht. Dabei wird deutlich, dass das Grundwasser in Brandenburg in vielen Regionen knapp ist: In 15 von 18 Landkreisen und kreisfreien Städten herrscht bereits heute Grundwasserstress. Das ist ein Problem, denn das Brandenburger Trinkwasser wird zu über 90 Prozent aus Grundwasser gewonnen. [...]https://www.foodwatch.org/de/baruth-red-bull-pumpt-brandenburgs-grundwasser-ab wrote:
Baruth: Red Bull pumpt Brandenburgs Grundwasser ab
Red Bull darf 92 Prozent des Grundwassers nutzen, während Anwohner:innen unter den Folgen von Wasserstress leiden. [...]
Brandenburg ist eines der trockensten Bundesländer. Vielerorts sollen die Menschen Wasser sparen, bei angekündigten Rekordtemperaturen. Trotzdem pumpt dort der Konzern Red Bull riesige Mengen Grundwasser ab.
Red Bull sichert sich 92 Prozent des Grundwassers
Das Wasserwerk Baruth darf jährlich rund 2,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser entnehmen. Davon stehen 92 Prozent Red Bull und der Partnerfirma Rauch zu. Das ist sogar mehr Wasser, als Tesla in Grünheide nutzen darf. Für alle anderen Menschen bleiben nur acht Prozent. Die Verträge laufen ganze 25 Jahre. Das Schlimmste: Niemand weiß, was genau vereinbart wurde, da die Stadt Baruth die Einsicht verweigert.
Red Bull will zusätzlich Wald für Dosenfabrik roden lassen
Es geht noch weiter: Zusätzlich zur bisherigen Produktion will Red Bull nun auch Dosen in Baruth herstellen lassen. Ein Drittanbieter soll die Stätte übernehmen. Dafür müssten 16 Hektar Kiefernwald gerodet werden und teilweise würde die neue Fabrik sogar ins Wasserschutzgebiet ragen.
Wasserknappheit in Brandenburg spitzt sich zu
Schon heute fehlt in vielen Regionen das Wasser. Laut BUND herrscht in 15 von 18 Brandenburger Landstrichen Grundwasserstress. Trotzdem zahlen die Konzerne für Wasser sehr wenig. Beispielsweise in Brandenburg kostet der Kubikmeter nur rund 10 Cent. [...]
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