In der 5. Runde der Oberliga Süd-West ereignete sich ein Streitfall, den ich aus den mir zur Verfügung stehenden Quellen mal versuche wiederzugeben.
Sonntag, 6.12.2025: Um 10 Uhr wird in Oberursel der Mannschaftskampf zwischen dem SV Wiesbaden und den SF Neuberg angepfiffen. Am vierten Brett ist der Wiesbadener Spieler IM Upadhyaya Anwesh noch nicht anwesend. Er erscheint jedoch noch innerhalb der Karenzzeit und geht sofort zum Schiedsrichter, um sein Handy dort zu deponieren . Eigentlich ein ganz normaler Vorgang - sofern er vor Partiebeginn stattfindet. Aber wann genau beginnt die Partie? Er war noch nicht am Brett und hat noch keinen Zug gemacht.
Der Schiri nimmt das Handy nicht an, sondern entscheidet auf Partieverlust für Anwesh. Denn dieser habe nach Spielbeginn sein Handy bei sich gehabt. Der Gegner von Anwesh, der Neuberger Spieler FM Dr. Klaus-Jürgen Lutz, hält diese Entscheidung für ungerechtfertigt und möchte nicht auf diese Weise kampflos gewinnen. Er bietet an, die Partie trotzdem zu spielen. Der Schiri besteht jedoch auf seiner Regelauslegung und damit Partieverlust für Wiesbaden. Die SF Neuberg gewinnen den Kampf mit 4,5 : 3,5.
Wiesbaden legt verständlicherweise gegen diese Entscheidung Protest ein. Was danach geschah, das erfahren wir auf der Turnierseite der Oberliga Süd-West:
Bericht beim SV Wiesbaden: Turniergericht OL Süd-West trifft bedeutende Entscheidung im Protestfall WSV 1885
Hier würde mich die Meinung unserer Regelexperten interessieren: Wie schätzt ihr den Fall ein?
Sonntag, 6.12.2025: Um 10 Uhr wird in Oberursel der Mannschaftskampf zwischen dem SV Wiesbaden und den SF Neuberg angepfiffen. Am vierten Brett ist der Wiesbadener Spieler IM Upadhyaya Anwesh noch nicht anwesend. Er erscheint jedoch noch innerhalb der Karenzzeit und geht sofort zum Schiedsrichter, um sein Handy dort zu deponieren . Eigentlich ein ganz normaler Vorgang - sofern er vor Partiebeginn stattfindet. Aber wann genau beginnt die Partie? Er war noch nicht am Brett und hat noch keinen Zug gemacht.
Der Schiri nimmt das Handy nicht an, sondern entscheidet auf Partieverlust für Anwesh. Denn dieser habe nach Spielbeginn sein Handy bei sich gehabt. Der Gegner von Anwesh, der Neuberger Spieler FM Dr. Klaus-Jürgen Lutz, hält diese Entscheidung für ungerechtfertigt und möchte nicht auf diese Weise kampflos gewinnen. Er bietet an, die Partie trotzdem zu spielen. Der Schiri besteht jedoch auf seiner Regelauslegung und damit Partieverlust für Wiesbaden. Die SF Neuberg gewinnen den Kampf mit 4,5 : 3,5.
Wiesbaden legt verständlicherweise gegen diese Entscheidung Protest ein. Was danach geschah, das erfahren wir auf der Turnierseite der Oberliga Süd-West:
Wiesbaden hatte gegen die Wertung der Partie Upadhyaya Anwesh – Dr. Klaus-Jürgen Lutz (Brett 4) in der Begegnung Wiesbaden – Neuburg Protest eingelegt. Das Turniergericht hatte danach entschieden, dass diese Partie neu anzusetzen ist. Als Termin für die Neuansetzung hatte man sich auf den 11.04. geeinigt. Der Wiesbadener Spieler kann aber nun diesen Termin nicht einhalten. Deshalb wird die Partie IM Upadhyaya Anwesh – Dr. Klaus-Jürgen Lutz (Brett 4) erneut und endgültig mit -+ gewertet.
Bericht beim SV Wiesbaden: Turniergericht OL Süd-West trifft bedeutende Entscheidung im Protestfall WSV 1885
Hier würde mich die Meinung unserer Regelexperten interessieren: Wie schätzt ihr den Fall ein?
COFFINS