Hitliste der Schachidole der Arena-User

    • Hitliste der Schachidole der Arena-User

      Hallo liebe Schachfreunde,

      viele von Euch, werden doch Ihr eines ganz großes Schachvorbild haben.Ich möchte hier eine "Hitliste der Schachidole" der Arena-User führen.

      Jeder Forumuser mit mehr als 100 gespielten Wertungspartien (Arena-Nickname muss gleich dem Forumnicknamen sein) ist stimmberechtigt und hat genau eine Stimme.Diese Einschränkung erfolgt aus dem Grund, Eintagesuser nicht mit zu werten.

      Bitte benennt Euer Vorbild namentlich, ein paar Anmerkungen, Stärken und Schwächen Eures Lieblings sind auch sehr gerne gesehen.Wird mehr als ein Name genannt, so nehme ich nur den Erstgenannten! Jeder hat nur 1 Stimme !

      Im Post 2 dieses Threads möchte ich die "Hitliste der Schachidole" führen nach abgegebenen Stimmen.Wie in einem Turnier.

      Im Post 3 möchte ich eine Übersicht führen, welche Spieler für welchen Schachguru abgestimmt haben.So kann man sich bei Interesse mit anderen Spielern austauschen.


      Die Liste soll immer den aktuellen Stand der User repräsentieren.Daher werden von mir, von Zeit zu Zeit, die Forumaccounts mit dem Spielernamen abgeglichen.Existiert mindestens einer davon nicht (mehr) wird die Stimme wieder entfernt.


      Auf Eure Stimmen und reges Interesse freut sich

      dangerzone

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    • HITLISTE der Schachidole

      1. Bobby Fischer...............3 Stimmen
      1. Garry Kasparov..............3 Stimmen
      2. Kurt Richter.................2 Stimmen
      2. Michail Tal...................2 Stimmen
      3. Magnus Carlsen.............1 Stimme
      3. Emanuel Lasker.............1 Stimme
      3. Viktor Kortschnoi...........1 Stimme
      3. Paul Morphy.................1 Stimme
      3. Viswanathan Anand........1 Stimme
      3. Max Euwe....................1 Stimme
      3. Hikaru Nakamura ..........1 Stimme
      3. Susan Polgar.................1 Stimme
      3. Simon Alapin................1 Stimme
      3. Jacques Mieses.............1 Stimme
      3. Alexander Aljechin.........1 Stimme
      3. Sergei Tiviakov.............1 Stimme
      3. der Opa......................1 Stimme
      3. Anatoli Karpow..............1 Stimme
      3. Fabiano Caruana...........1 Stimme
      3. David Bronstein............1 Stimme
      3. Dr. Robert Hübner..........1 Stimme
      3. David Gedult................1 Stimme

      Dieser Beitrag wurde bereits 55 mal editiert, zuletzt von dangerzone ()

    • Abgegebene Stimmen von Usern:

      (alphabetisch)

      Simon Alapin
      @Rohb


      Alexander Aljechin
      @snowman


      AlphaZero
      @Aepfelchen


      Viswanathan Anand
      @Awake


      David Bronstein
      @hajoja


      Magnus Carlsen
      @dialaga007


      Fabiano Caruana
      @Cappuccinofan


      Max Euwe
      @Läuferin


      Bobby Fischer
      @Sirrdatha
      @Schachmatt13
      @Qualle


      David Gedult
      @dangerzone


      Dr. Robert Hübner
      @AnnKatrin


      Anatoli Karpow
      @Poffi


      Garry Kasparov
      @irene
      @MMBS
      @greenspin


      Viktor Kortschnoi
      @Bionade


      Emanuel Lasker
      @VOR


      Jacques Mieses
      @HorstSchlaemmmer


      Paul Morphy
      @Kampfjet


      Hikaru Nakamura
      @Unkreativ3


      Susan Polgar
      @PeterHerzberg


      Kurt Richter
      @Börny
      @tom_turbo



      Michail Tal
      @keksiwirdGM
      @Nailimixam



      Sergei Tiviakov
      @Heikki12


      der eigene Opa
      @guenniotto



      ungültige Stimmen:
      @Hofnarr (Mindestzahl Wertungspartien nicht erreicht)
      @DrB (Mindestzahl Wertungspartien nicht erreicht)
      @Tumbenuss (Mindestzahl Wertungspartien nicht erreicht)

      Dieser Beitrag wurde bereits 67 mal editiert, zuletzt von dangerzone () aus folgendem Grund: Userbestand aktualisiert

    • David Gedult, war einer der stärksten französischen Angriffsspieler aller Zeiten.Seine Partien hatten selten mehr als 20 Züge.Er erinnert in seinem Spiel zuweilen an Morphy und hat sich auch mit dem BDG beschäftigt.Ausserdem hat er die Eröffnung "1. f3" zu seinem Markenzeichen gemacht.Von 3 Partien gewann er 2 damit !!

      Genau wie ich, hasste er Endspiele, aber mit einem Unterschied: er brauchte sie fast nie ....



      David Gedult - Zweigberg
      Paris 1971



      Das ist eine typische Partie von ihm.Natürlich ein Gambit und ein Einschlag auf f7 :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dangerzone ()

    • Die Antwort fällt mir leicht: Max Euwe.

      - Er hat sich als berufstätiger Lehrer, schachlicher Amateur und junger Familienvater quasi wissenschaftlich auf den WM-Kampf 1935 gegen Alexander Aljechin vorbereitet und diesen verdient gewonnen.

      - Er hat Aljechin generös und ohne Gezicke zwei Jahre später eine Revanche gewährt, die ihn den Titel kosten sollte. Er war ein Muster an Untadeligkeit in einer Branche voller übergroßer Egos und Intriganten.

      - Er hat die große niederländische Schachtradition begründet. Ohne Max Euwe gäbe es wahrscheinlich weder Jan Hein Donner noch Jan Timman, weder die New In Chess noch das Turnier in Wijk aan Zee.

      - Er war der mit Abstand beste Präsident, den der Weltschachbund FIDE jemals hatte. Es ging ihm zeitlebens um das Schach und nicht um seine persönlichen Eitelkeiten.

      - Er war ein Schachpädagoge großen und bleibenden Einflusses, er hat zu allen Phasen der Partie Beachtliches publiziert. Sein Buch über das Endspiel gehörte zu meiner frühen schachlichen Lektüre.

      - Nicht zuletzt hat Max Euwe einige Partien für das kollektive Schachgedächtnis gespielt.
    • Emanuel Lasker

      War ein Gigant des Schachspiels.
      Noch im hohen Alter von 66 Jahren wurde er bei einem stark besetzten Turnier 1935 in Moskau Dritter.

      Er legte immer wieder Pausen bei seinem schachlichen Wirken ein.

      Seine Arbeiten als Mathematiker und Philosoph waren beachtlich.
      Er promovierte 1900 an der Uni Erlangen.
    • Es ist sicherlich schwierig den besten Besten Schachspieler aller Zeiten zu krönen.


      Dafür sind die Ausgangsbedingungen bezüglich der Hilfsmittel ( Sekundanten, Datenbanken, Finanzen etc) zu unterschiedlich im Laufe der Jahre.

      Bei der Frage nach den persönlichen Favoriten sieht es sicherlich anders aus.

      Da spielt der persönliche Spielstil und die eigenen Vorlieben eine große Rolle.

      Schachspieler die ein defensiver und positionelles Spielstil mit anschließenden Kontern mögen werden einen Petrosjan oder einen Cabablanca verehren.

      User, die eher das taktische Spiel bevorzugen begeistern sich an den Partien von Tal und Fischer.

      Daneben gab es noch so "solide" Schachweltmeister wie Botwinik und Karpow.

      Mein persönlicher Favorit ist eindeutig der Schachzauberer aus Riga, Michael Tal .

      Aber wie geschrieben, jeder hat so sein eigenes Idol.
    • Im Grunde genommen bin ich eine zu kleine Schachleuchte ;)
      um ein Idol unter den Schachgrößen zu haben,
      Ich bin froh wenn ich die Übersicht bewahre
      und keine groben Fehler mache :D
      Wenn ich nun ein Idol benennen dürfte,
      dann wäre es bei mir (auch) Bobby Fischer.
      Ein Schachmeister mit viel Licht und Schatten.
      Was ich ihm hoch anrechne ist,
      das er Chess 960 erfunden hat :thumbup:
      Bei dieser Variante hat auch mal eine kleine Schachleuchte wie ich
      die Chance, wenn man gerade eine aufmerksame Phase hat,
      ein Spiel gegen bessere Spieler/innen zu gewinnen.
      Beim normalen Schach fehlt mir natürlich das Vorrausdenken
      wie es guten Spieler/innen gegeben ist.
      Beim Chess 960 kann man da schon eher mal glänzen,
      weil es soviele Varianten gibt die der Routine entgegenstehen.
      Deshalb gilt meine absolute Turniertreue auch dem Chess 960 Agent Turnier.
      Mfg Sirrdatha
      ;)
      Bleibe auf dem Teppich deiner Möglichkeiten und hoffe das er fliegen lernt.
    • superlative mag ich überhaupt nicht und meine schachentwicklung haben so viele geprägt.

      mit 14 habe ich im verein nach lektüre gefragt und mir wurden zwei titel genannt: die kunst der bauernführung von kmoch und mein system von nimzowitsch. letzeres werk hat mein spiel stark beeinträchtigt. die ideen erschienen mir originell, aber mit der hypermoderne war ich damals schlicht überfordert. ich hätte besser tarrasch gelesen.

      ein paar jahre später bekamen wir dann einen spielstarken jugendtrainer, der uns klar machte, dass wir beim schach auch varianten berechnen könnten. so machten wir dann viel taktik, was sich schnell in der wertungszahl niederschlug. gleichzeitig änderten sich auch die vorbilder. reti und petrosjan waren out und kasparov der neue stern an unserem kleinen himmel. auch nunn (hat die bibel geschrieben: beating the sicilian) war ganz groß zu der zeit. tal möchte ich auch nennen; seine autobiographische partiensammlung ist göttlich. er schreibt sie in form eines fiktiven dialoges zwischen dem spieler und dem journalisten (sein "weltlicher" beruf.) beste unterhaltung!

      später fiel mir dann eine partiensammlung von karpov in die hände. aufgrund seiner politischen haltung war er ja kein sympathieträger und sein schachliches werk hatte ich bis dahin eher ignoriert. das änderte sich jetzt und ich habe einiges über positionsspiel und insbesondere prophylaxe gelernt.

      wenn ich nun wirklich einen herausheben muss, dann ist es john watson.

      er ist IM, herausgeber von TWIC, vielgeschätzter autor von vielen eröffnungsbüchern (play the french hat schon 5 auflagen gesehen) und er hat vielleicht das schachbuch geschrieben:
      secrets of modern chess strategy mit dem untertitel advances since nimzowitsch, womit sich mein kreis schliesst. abgesehen davon, dass viele experten dieses buch als das beste ever bezeichnen (superlative ;( ), hatte ich soviele aha-effekte wie noch nie. vieles, was nimzowitsch für wahr hielt, wird hier relativiert und manches widerlegt und so konnte ich endlich einiges für mich zurechtrücken. auch wenn ich keine prozente bekomme: klare kaufempfehlung btw. :)