5. Internationales St. Pauli Open (19.-27. Juli 2014)

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    • 5. Internationales St. Pauli Open (19.-27. Juli 2014)

      Zur Zeit findet im Ballsaal der Südtribüne des Millerntorstadions zum fünftenmal das St. Pauli Open statt, das sich in den ersten 4 Auflagen längst einen Kultstatus erarbeitet hat und mittlerweile das Open in Hamburg ist.

      Nach 5 Runden führen GM Igor Khenkin und GM Niclas Huschenbeth mit 4,5 Punkten. Beide treffen morgen in der 6. Runde am Spitzenbrett aufeinander.
      Rangliste
      Aus der Schacharena sind 5 Akteure am Werk (falls ich niemanden übersehen habe). Grafjadoube und ich haben 3,5 Punkte auf dem Konto, endspielexperte liegt einen halben Punkt dahinter.
    • 6. Runde (Donnerstag, 24.7.2014)

      Khenkin gewinnt das Spitzenduell und führt jetzt erstmalig allein mit 5,5 Punkten aus 6 Partien.

      Khenkin, Igor (2570) - Huschenbeth, Niclas (2533)
      St. Pauli Open, Runde 6



      Morgen spielt Khenkin mit Schwarz gegen seinen hartnäckigsten Verfolger, den belgischen IM Tanguy Ringoir (5 Punkte).
    • 7. und 8. Runde

      Igor Khenkin sicherte sich mit zwei Kurzremisen gegen Tanguy Ringoir und Michele Godena die Tabellenführung und hat vor der letzten Runde einen halben Punkt Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Bei der Deutschen Meisterschaft 2010 ging dieser Versuch, ausgekuppelt ins Ziel zu rollen, ins Auge - bekanntlich wurde Khenkin dort von Niclas Huschenbeth in der letzten Runde abgefangen. Wiederholt sich die Geschichte jetzt?

      Die Paarungen der 9.Runde:
      IM Aljoscha Feuerstack (6) - GM Igor Khenkin (6,5)
      IM Jonathan Carlstedt (6) - GM Niclas Huschenbeth (6)
      GM Michele Godena (6) - IM Lawrence Trent (6)
      IM Tanguy Ringoir (6) - FM Martin Voigt (6)
    • 9. Runde

      Igor Khenkin genügte ein Remis, um sich bei Punktgleichheit mit Tanguy Ringoir mit 7 Punkten nach Feinwertung den Turniersieg zu sichern. Die längste Partie des Turnieres spielten Michele Godena und Lawrence Trent mit ca. 120 Zügen. "The Voice Of Chess" verteidigte ein Endspiel Turm gegen Turm und Springer 50 Züge lang akkurat und kam so noch zu einer kaum für möglich gehaltenen Punkteteilung angesichts einer vorher eigentlich klar verlorenen Partie.
      Rangliste

      Das B-Turnier wurde von Frauenpower dominiert. Punktgleich auf den beiden ersten Plätzen landeten Angelika Valkova (SK Bielefeld) und WFM Victoria Naipal (Hamburger SK) mit jeweils 7,5 Punkten aus 9 Partien.

      Unter den Areanern muß man 2 herausheben, die ein sehr starkes Turnier spielten:
      endspielexperte schlug in der letzten Runde GM Kalinitschew und belegte den 8. Platz - nur einen halben Punkt hinter dem Turniersieger.
      Grafjadoube nahm im Laufe des Turnieres mehreren Titelträgern halbe Punkte ab, kam auf 6 Punkte und gewann den Ratingpreis < 2200.

      ... übrigens: Heute gab es in den heiligen Hallen des FC St. Pauli einen Überraschungsgast: eberhardt hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um aus dem tiefen Süden Deutschlands in die Weltstadt Hamburg zu reisen und die letzte Runde des Turnieres photographisch zu dokumentieren, Vielleicht gibt es ja demnächst einige seiner Fotos hier zu sehen. :)

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    • Ja, die Ausländerregelung ist ein leidiges Thema.
      Beispiel Björn Bente (6 aus 9 ohne Niederlage): er hat die IM-Norm sogar um einen halben Punkt übererfüllt (Sieg gegen IM Carlstedt und Remis gegen GM Khenkin, IM Ringoir, IM Feuerstack, IM Trent, IM Jugelt, FM Breyther), ihm fehlte aber ein weiterer ausländischer Titelträger.
    • Stadion Millerntor
      nach dem Freundschaftspiel gegen Glasgow musste man sich am Sonntagmorgen durch eine Plastikbecherlawine vorarbeiten, um zum St.Pauli-Open zu gelangen.
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    • ohne fleissige Helferlein geht nichts
      Saal des A-Turniers
      Saal des B-Turniers vor Beginn und während der Schlacht
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    • Saal des B-Turniers
      Tisch 1 u 2 mit Ricardo Quibal (3.Platz) und Victoria Naipal (2.Platz)
      die Siegerin Angelika Valkova
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    • Tisch 1 und 2 der letzten 9. Runde: von links IM Jonathan Carlstedt, GM Niclas Huschenbeth und GM Igor Khenkin
      Tisch 3 und 4: während GM Michele Godena sein Partieformular vorbereitet brütet IM Tanguy Ringoir schon über der komplizierten Stellung, FM Martin Voigt schaut derweil gelangweilt drein
      Lawrence Trent schaut kritisch drein, er kam auch wirklich in arge Bedrängnis, konnte aber trotz Minderfigur remisieren
      Spielsaal A-Turnier
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    • mit den Arena-Usern Schroeder (Tisch 29 weiss) und Grafjadoube (mit Sonnenbrille im Shirt und Tisch 17 weiss) konnte ich einige kurze Worte wechseln. Mit endspielexperte und Gambitspieler ergab sich dazu keine Gelegenheit.
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    • GM Niklas Huschenbeth
      GM Lev Gutman, vor was er sich mit der Schirmmütze schützen wollte, blieb unklar
      zwei Beispiele: Jung und Alt, nebeneinander, miteinander, gegeneinander, Schach ist schon als Kind, aber auch noch im hohen Alter spielbar
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    • Sehr gerne, hat mich gefreut, daß Du da warst! Und danke für die vielen schönen Bilder, die einen guten Eindruck vom Turnier und dem Ambiente vermitteln.

      P.S.: Du hast auch endspielexperte bei seinem Sieg gegen GM Kalinitschew vor die Linse bekommen: Posting 14, Bild 2 im Hintergrund mit den Real-T-Shirt und Posting 16, Bild 2 rechts.

      PPS: Auf dem letzten Foto in Posting 16 ist der 9-jährige Moritz Weishäutel (SV Empor Erfurt) zu sehen, der sehr respektable 3,5 Punkte im A-Turnier erreichte. In der letzten Runde (auf dem Bild zu sehen) gewann er gegen Siegfried Weiß. Er verbesserte damit seine Elozahl auf 1833.

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    • ein "alter Hase" erwartet entspannt den Beginn
      der viel jüngere endspielexperte zeigt noch schnell das Endspiel und einige Varianten aus der letzten Partie
      sind die ersten Züge gemacht, sind einige Stühle leer, Zeit für nen Kaffee, ne Zigarette, oder einfach mal schaun was die anderen spielen
      oft bei Spitzenspielern zu sehen: Lawrence Trent und Igor Khenkin scheinen sich in die Köpfe ihrer Gegner hacken zu wollten, um ihre Gedanken zu erfahren.

      So, das wars. die anderen Bilder sind nicht gut genug zum zeigen, da Blitzlicht nicht erlaubt war.
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    • Hi,

      danke an eberhardt noch einmal für die Bilder!
      Das mit der Norm für Björn Bente fand ich auch sehr bitter, vor allem weil die Bedingungen erst zum 1.7 geändert worden sind, soweit ich weiß. Dadurch wird es in Opens jetzt ja noch deutlich schwerer Normen zu erzielen, aber es hätte ihm schon gereicht, wenn er einen Ausländer mehr gehabt hätte, ich glaube, dass dieser kein Titelträger sein muss, sicher bin ich mir aber nicht.
      Das mit der Dwz über 2300 stimmt zwar leider nicht, da die Auswertung am Anfang falsch war, aber eine Elo von 2299 ist umso besser, die brauch man ja vor allem, wenn man später einen Titel haben will.
      Hier noch einmal das Endspiel, das wir oben im Bild angeguckt haben. Weiß hätte statt mit 1.Kd2? zum Beispiel 1.Tb7 spielen können, wonach noch nicht klar ist, ob und wie Schwarz gewinnen kann.

      Ach ja, falls jemand von Normenturnieren weiß, bei denen man mal anfragen könnte, kann er mir das gerne per PN schreiben :) .