Iranerin spielt bei Schach WM ohne Kopftuch

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    • Iranerin spielt bei Schach WM ohne Kopftuch

      Im Iran sind Frauen dazu verpflichtet, ein Kopftuch zu tragen. Zuletzt gab es dagegen immer wieder Proteste auf den Straßen. Nun setzte auch eine iranische Schachspielerin ein Zeichen.
      Sara Khadem nahm für ihr Land am Montag bei der Blitzschach-Weltmeisterschaft in Almaty (Kasachstan) teil. Die Iranerin sorgte dabei für Aufsehen, weil sie kein Kopftuch trug. Dieses ist im Iran für Frauen verpflichtend.
      Der internationale Schachverband Fide veröffentlichte Fotos von den Spielern des Turniers am 26. Dezember. Darunter war auch Khadem, mit richtigem Namen Sarasadat Khademalsharieh, ohne Kopfbedeckung zu sehen. Ob das Verhalten der 25-Jährigen nun Konsequenzen hat, ist bisher nicht bekannt.


      Meine persönliche Meinung dazu ein sehr gutes Zeichen :)

      Ouelle T-Online
    • Politik hat im Sport nichts verloren!
      Das die Junge Dame im Privat leben auch ohne Kopftuch durch die Gegend schlendert, darf man wohl ruhigen gewissens bezweifeln.
      Hier benutzt wieder mal eine Sportlerin die Weltbühne für ihre privaten Politischen Ansichten.
      Ein absolutes No Go.
      Nochmal: Politik hat im Sport nichts zu suchen!!!
    • diggert wrote:

      Politik hat im Sport nichts verloren!
      Das die Junge Dame im Privat leben auch ohne Kopftuch durch die Gegend schlendert, darf man wohl ruhigen gewissens bezweifeln.
      Hier benutzt wieder mal eine Sportlerin die Weltbühne für ihre privaten Politischen Ansichten.
      Ein absolutes No Go.
      Nochmal: Politik hat im Sport nichts zu suchen!!!

      gr1946 wrote:

      hört doch mit der politik hier auf, bei uns in österreich ,laufen sie freiwillig mit den kopftüchern herum und in germany ,wird es nicht anders sein.....
      Na, wer hat sich nun wieder einen Extra-Account gebastelt?

      Wer hat eigentlich diesen Ausspruch in die Welt gesetzt, dass Politik im Sport nichts verloren habe? Abgesehen davon, dass das ein wenig an der Realität vorbeigeht - sportliche (Groß-)Ereignisse werden doch geradezu permanent und von allen politischen, religiösen, weltanschaulichen und sonstigen Richtungen genutzt, um die jeweilige Meinung zu verbreiten -, stellt sich mir die Frage, ob man, sobald man einen Sport betreibt, plötzlich keine Meinung mehr zu bestimmten Themen haben und äußern darf. Und dass die Gelegenheit für die Dame, das Kopftuch fallen zu lassen, gerade günstiger ist als sonst, dürfte auch Ihnen einleuchten - die aktuelle Situation in der Heimat, der Umstand, dass sie selbst ganz woanders ist und, ja, auch die Bühne. Wenn nicht jetzt, wann sollte sie sich sonst vom Kopftuch befreien? In dem Zusammenhang macht es auch einen kleinen Unterschied, ob jemand ein Kopftuch trägt, weil er es möchte oder weil er es muss, um nicht sein Leben aufs Spiel zu setzen (im Übrigen nicht nur in mehrheitlich islamischen Gegenden). Angesichts Ihrer beider Ignoranz gegenüber derlei Feinheiten hoffe ich, dass Sie niemals in die Position kommen, über das Schicksal anderer Menschen zu entscheiden.

      The post was edited 3 times, last by Köhler ().

    • @diggert @gr1946

      @Köhler's Kommentar oben ist wenig hinzuzufügen.

      Ich möchte nur noch einen weiteren Anstoß zum eigenen Nachdenken geben.
      Nach Ihrer/Eurer Meinung sollte die junge Dame also in dem Turnier ein Kopftuch tragen.
      Es gibt ja nur diese zwei Möglichkeiten -- tragen oder nicht tragen.

      Ich nehme an, das sollte sie dann Eurer Meinung nach auch, wenn sie hier wäre.
      Und vermutlich sollten daher alle Iranerinnen bei Turnieren hier ein Kopftuch tragen?
      Oder soll man etwa differenzieren: diese ja, diese nein?
    • Köhler wrote:

      Wer hat eigentlich diesen Ausspruch in die Welt gesetzt, dass Politik im Sport nichts verloren habe? Abgesehen davon, dass das ein wenig an der Realität vorbeigeht - sportliche (Groß-)Ereignisse werden doch geradezu permanent und von allen politischen, religiösen, weltanschaulichen und sonstigen Richtungen genutzt, um die jeweilige Meinung zu verbreiten -, stellt sich mir die Frage, ob man, sobald man einen Sport betreibt, plötzlich keine Meinung mehr zu bestimmten Themen haben und äußern darf. Und dass die Gelegenheit für die Dame, das Kopftuch fallen zu lassen, gerade günstiger ist als sonst, dürfte auch Ihnen einleuchten - die aktuelle Situation in der Heimat, der Umstand, dass sie selbst ganz woanders ist und, ja, auch die Bühne. Wenn nicht jetzt, wann sollte sie sich sonst vom Kopftuch befreien? In dem Zusammenhang macht es auch einen kleinen Unterschied, ob jemand ein Kopftuch trägt, weil er es möchte oder weil er es muss, um nicht sein Leben aufs Spiel zu setzen (im Übrigen nicht nur in mehrheitlich islamischen Gegenden). Angesichts Ihrer beider Ignoranz gegenüber derlei Feinheiten hoffe ich, dass Sie niemals in die Position kommen, über das Schicksal anderer Menschen zu entscheiden.
      Sportler sollten schon eine eigene Meinung vertreten und haben. Aber keine Sport Veranstaltung dafür benutzen.
      Und den Vorwurf der Ignoranz darf ich getrost zurück weisen.
    • Manni5 wrote:

      Ich möchte nur noch einen weiteren Anstoß zum eigenen Nachdenken geben.
      Nach Ihrer/Eurer Meinung sollte die junge Dame also in dem Turnier ein Kopftuch tragen.
      Es gibt ja nur diese zwei Möglichkeiten -- tragen oder nicht tragen.

      Ich nehme an, das sollte sie dann Eurer Meinung nach auch, wenn sie hier wäre.
      Und vermutlich sollten daher alle Iranerinnen bei Turnieren hier ein Kopftuch tragen?
      Oder soll man etwa differenzieren: diese ja, diese nein?
      Total an meinem Beitrag vorbei.
      Deshalb nur Kopfschüttel.....
    • Schach gehört zum Fach Sport. Beim Sport brauchen muslimische Sportlerinnen kein Kopftuch tragen.

      Schach spielen wird bald verboten im Iran wenn es so weiter geht.

      de.wikipedia.org/wiki/Schachverbot

      Der Inhalt seiner Fatwa, einer islamischen Handlungsempfehlung, besagte „Das Schachspiel ist verboten“. Weiter hieß es, dass Schach wie Alkohol und Glücksspiel süchtig macht und „das Werk Satans“ sei.

      iran-tc.com/de/2021/10/31/wand…dung-der-scharia-im-iran/

      The post was edited 4 times, last by PeterHerzberg ().

    • IM Sara Khadem (s.o.) hat nun die spanische Staatsbürgerschaft, was ihr das Reisen viel leichter macht (wg. Visas usw.). Damit hat der Iran seine beste Schachspielerin verloren -- und mit Elo 2.488, knapp unter GM-Niveau, ist sie nun die Top-Spielerin in Spanien.

      Auch seine männliche Nr. 1 im Schach hat der Iran bekanntlich verloren -- GM Alireza Firouzja, der 2021 die französische Staatsbürgerschaft erhielt.

      chess.com/news/view/khadem-spa…after-gaining-citizenship